Englischer Projekttag zum Thema Christmas

Am 14.12.2018 fand bei uns an der GSL ein Projekttag zum Thema Christmas statt. An diesem Projekttag drehte sich bei interessierten Schülerinnen und Schülern des 9. Jahrgangs, sowie zwei englischen Muttersprachlern (native speaker), alles rund um das Thema Christmas. Die zwei native speaker hießen Jeff (USA) und Cliff (Jamaika).
Unser Projekttag begann mit einer Vorstellungsrunde. Dabei konnten Jeff und Cliff sehen, auf welchem Leistungsstand wir uns alle befinden, was vor allem wichtig für das allgemeine Verständnis im Laufe des Tages war. Danach haben wir auf YouTube ein Video namens „Dance like nobody is watching (airport)“ geschaut, worauf wir nachher noch einmal zurückkommen werden  
Nun begannen wir damit, unsere zuvor vorbereiteten Ideen zum Thema „A new holiday“ vorzustellen. Es ging darum, sich einen „Ersatzfeiertag“ für Weihnachten auszudenken. Es kamen wirklich super witzige und interessante „Ersatzfeiertage“ dabei raus und Jeff und Cliff ermutigten uns stets Englisch zu sprechen auch wenn wir Fehler machen oder uns unsicher sind.
Schließlich ging es für uns alle in die Schulküche, um zusammen Rock cake (ein für den englischsprachigen Raum typisches Gepäck) zu backen. Wir teilten uns in vier Gruppen auf und starteten einen Backwettbewerb. Etwas kompliziert war das umrechnen der Mengenangaben in Kg und Grad, aber am Ende hatten wir auch dies geschafft und konnten unsere gelungenen Kreationen vorstellen und probieren.
Zurück im Klassenraum haben wir noch englische Spiele gespielt und zum Abschluss des Tages haben wir am Ausgang des Schulgebäudes gesungen: natürlich auf Englisch und frei nach dem Motto des zuvor gesehenen YouTube-Videos!
Wir hatten wirklich einen tollen und vor allem auch lustigen Tag, haben sehr viel Englisch gesprochen und viele neue Dinge ausprobiert
Von: Nele, Juliane, Merle

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Warum wir heißen – wie wir heißen: Die fünften Klassen stellen sich gegenseitig ihren Klassennamen vor.

Das Format ist brandneu an unserer Schule: Das gegenseitige Präsentieren der Namenswahl unserer Schwerpunktklassen im Jahrgang 5. Am letzten Schultag vor den wohlverdienten Weihnachtsferien war es so weit: die Aufregung um die wochenlange Vorbereitungsarbeit macht der Aufregung vor dem Klassenauftritt Platz. Munter und in ganz unterschiedlicher Form, so setzten die Klassen 5.1-5.4 im Forum die Geschichten ihrer Namensfindung in Szene. Unser Schulleiter Herr Montag führte durch das Programm und war selbst am gespanntesten, auf welche Ideen unsere Fünftklässler zusammen mit ihren Klassenleitungen gekommen waren, um ihren Klassennamen ins rechte (Bühnen-)Licht zu setzen. Die Musikklasse (5.1) stellte ihre Entscheidung im Klassenrat nach, hier hatten verschiedene Namenskandidaten gegeneinander anzutreten. Beethoven fiel bedauerlicherweise gleich aus dem Topf, gibt es doch schon eine Ludwig-van-Beethoven-Klasse an unserer Schule. Bach und seine Kantaten fanden nur zwei Fürsprecherinnen, doch Haydns cooles Deutschlandlied imponierte den Musikklässlern: Daraus war doch unsere Nationalhymne entstanden. Und es wäre ja keine Musikklasse, wenn sie nicht überzeugend in der Lage gewesen wäre, dieses Lied für alle in ihrer vielstimmigen Version anzustimmen. Die Kunstklasse (5.2) entschied sich für Claes Oldenburg, einen zeitgenössischen Pop-Art-Künstler, 1929 in Schweden geboren und heute in den USA lebend. In einem abwechslungsreichen ABC stellten sie die Vorteile ihres Namengebers vor. Besonders markant der Buchstabe G, der für gigantisch stand. Denn überdimensioniert sind die Werke Oldenburgs. Wer sich davon überzeugen will, schaue sich nur die große Spitzhacke auf dem Documenta-Gelände in Kassel an. So hat sich die Claes-Oldenburg-Klasse es sich denn auch nicht nehmen lassen, ein Kunstwerk Oldenburgs, die Eistüte, nachzubilden und auf der Bühne in Personengröße zu entrollen. Mit viel Liebe hat sich die MINT-Klasse (5.3) ihrer Namensfindung gewidmet. Im Format der „Herzblatt“- Sendung präsentierten sie den amüsierten Zuschauern ihre Wahl von Alexander Gerst, der sich gegen die beiden Herren Galileo Galilei und Alfred Nobel erfolgreich behaupten konnte. Ganz besonders glücklich ist natürlich die MINT-Klasse, dass ihr Namensgeber just an diesem Tag wohlbehalten aus dem All auf die Erde zurückgekehrt ist. Eine Einladung der Klasse an Herrn Gerst, doch einmal persönlich an unserer Schule vorbeizuschauen, soll folgen. „Gib mir ein L, ein E, ein R, ein O, ein Y!“ Mit dieser Aufforderung eroberte last but not least die Sportklasse (5.4) die Bühne und hielt dabei, um ganz klarzustellen, wer denn da nun die Bühne betreten wird, passende Buchstabenbilder hoch. Allerdings bedurfte es auch der weiteren Buchstaben S, A, N und É, um alle Unklarheiten zu beseitigen. Leroy Sané , Gelsenkirchener Junge, aktuell Spieler bei Manchester United und auch noch Nationalspieler: So viel Erfolg weist ihn als hervorragenden Namensgeber unserer Sportklasse aus. Oder spielte vielleicht auch das beeindruckende Jahresgehalt eine Rolle? Jedenfalls brachte die Sportklasse auf der Bühne mit eindrucksvollen „Das ist Spitze“-Sprüngen ihre sportliche Verbundenheit mit dem Namensgeber erkennbar zum Ausdruck. Den Zuschauern haben die Vorstellungen rundherum gefallen, es gab viel Applaus für die Klassenteams. Und dank der tollen Auftritte hat sich die kurzweilige Veranstaltung unbedingt dafür empfohlen, fester Programmteil im Schuljahr zu werden.

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Eröffnung des GSL-Adventsfensters

Endlich war es jetzt soweit! Das Adventsfenster der Klassen 5.2 und 6.2 wurde am 2. Advent am Lippstädter Rathaus festlich geöffnet. In den letzten Wochen hatten die Schüler und Schülerinnen alles darangesetzt, dass das Motiv weiterhin geheim blieb. Und nun kann es jeder bestaunen: Zwei bunte Eulen, Sterne und vier Adventskerzen schmücken das Rathausfenster. Ganz festlich begleiteten die Engel der Gesamtschule die Öffnung. Zunächst wurde dazu das richtige Kleid ausgewählt, dann ging es auf die Rathaustreppe, von der freundlich gegrüßt wurde und dann hinein in das Rathaus, um dort das Licht hinter dem Fenster Nr. 9 zu installieren. Obwohl kurz vor der Öffnung noch dicke Regentropfen vom Himmel kamen, hatte Petrus mit den Gesamtschülern und den Zuschauern ein Einsehen und stoppte die nasse Flut von oben für einen kurzen Moment. Viel Applaus gab es dann vom Publikum für das Gemeinschaftskunstwerk der beiden Kunstklassen der Gesamtschule. Auf die Engel wartete nach dem Einsatz, der ja am Ende „doch gar nicht so schlimm“ war, ein kleines Dankeschön von den Mitarbeiterinnen der Lippstädter Touristikinformation. Wer in den nächsten Tagen das Fenster der Gesamtschule besichtigt, sollte mal ganz genau hinschauen, hat sich doch ein kleines Tier in die Installation hineingeschlichen.

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Nikolaus besucht GSL-Klassen

Traditionell besuchten der Nikolaus und seine "Knechta Rupprechta" am 6. Dezember die Schülerinnen und Schüler der GSL. Der Förderverein hat, wie jedes Jahr, die Jahrgänge 5-7 mit einem Stutenkerl überrascht. Die Klassen haben den beiden Besuchern eine kleine adventliche Darbietung in Form eines Liedes oder Gedichtes vorgetragen.

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Bunte Päckchen für Kinder in ärmeren Länder – Weihnachtspäckchenkonvoi 2018

Bereits zum 5. Mal packen die Gesamtschüler/innen mit viel Liebe zum Detail und Kreativität bunte Geschenkpäckchen in Schuhkartongröße, um auch in diesem Jahr den Weihnachtspäckchenkonvoi vom Round Table & Ladies Circle Lippstadt zu unterstützen. Am vergangenen Freitag versammelte sich Frau Kartal mit allen fleißigen Helfern im Eingangsbereich der Schule und warteten auf den Transport. Es wurden insgesamt 89 Päckchen sowie eine Spende von insgesamt 130,- für den Transport von ehrenamtlichen Helfern an unserer Schule abgeholt. Die Weihnachtspäckchen werden nun weiter in die Zielländer nach Bulgarien, Rumänien, Moldawien und die Ukraine gebracht, um dort den Kindern eine kleine Weihnachtsfreude zu bereiten.
Ein herzliches Dankeschön an die SV, die das in diesem Jahr organisiert hat sowie allen Beteiligten und Unterstützern der Aktion.
Wir freuen uns jetzt schon auf nächstes Jahr!

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Unser Spanienaustausch

Wir, Schülerinnen und Schüler des fortgeführten Spanischkurses in der EF, waren mit einigen Schülerinnen und Schülern des WP-Spanischkurses der 8. Klassen vom 14.-20. November 2018 in Batea für den diesjährigen Austausch.
Es ging für uns am Mittwoch, den 14.11.2018, um 03:00 morgens mit dem Bus an der GSL los und um 06:45 startete unser Flieger vom Flughafen Düsseldorf Richtung Barcelona (Spanien). Vor Ort trafen wir zum ersten Mal unsere Austauschschüler und erkundeten gemeinsam die schöne Innenstadt von Barcelona. Den ersten Halt machten wir an der Sagrada Familia, die wohl bekannteste Basilika Spaniens. Wir durften den atemberaubenden Bau bestaunen und die spanischen Schülerinnen und Schüler erzählten uns unter anderem, dass der Bau bereits 1882 begann und voraussichtlich 2026 zum 100. Todestag von Gaudí (er entwarf die Sagrada Familia) fertiggestellt werden soll! Weiter ging es für uns zu Fuß durch Barcelona, vorbei an vielen bekannten Bauwerken Gaudís, durch das gotische Viertel, über die weltberühmten Ramblas bis zum Hafen. Am Abend machten wir uns dann auf den Weg in das kleine katalanische Städtchen Batea.
In Batea trafen wir uns natürlich oft mit den anderen deutschen und spanischen Schülerinnen und Schülern. Dadurch, dass wir in unseren Gastfamilien lebten und an dem Schulalltag der Spanier teilnehmen durften, bekamen wir einen intensiven Einblick in die Kultur der Spanier. Diese Erfahrung war sicherlich einmalig, da man so Einblicke erlangen konnte, die man beispielsweise in einem Urlaub nicht bekäme.
Am Freitagabend trafen sich alle Familien mit ihren Kindern und den Austauschschülerinnen und -schülern sowie den deutschen und spanischen Lehrkräften, um gemeinsam zu essen, reden und tanzen. Die Spanier bereiteten ein riesen Buffet mit den köstlichsten spanischen Gerichten vor und nach dem Essen übernahm ein Spanier die Rolle des DJ und es wurde sowohl zu spanischen als auch deutschen Liedern gemeinsam getanzt.
Am nächsten Tag trafen sich einige Familien wieder um in einer Scheune gemeinsam zu essen. Nach dem vielfältigen und typischen Essen, spielten wir Spiele und unterhielten uns bis zum späten Abend. Die jüngeren Schülerinnen und Schüler machten an diesem Tag eine kleine Wanderung und konnten unter anderem die Flamingos bestaunen.
Am Sonntag morgen ging es dann für uns alle schon früh morgens los zum Freizeitpark Port Aventura. Wir verbrachten hier den ganzen Tag und neben einem gemeinsamen Mittagessen, hatten wir unendlich viel Spaß auf den vielen tollen Attraktionen. Zum Abschluss schauten wir uns noch die Halloweenparade mit einem riesigen Feuerwerk an.
Am Montag hieß es nach der Schule und dem Besuch eines Weinkellers (Batea lebt vom Weinanbau) schon Abschied nehmen und Koffer packen und abends waren wir bei einem spanischen Austauschschüler zum Essen eingeladen. An diesem Abend kamen viele unterschiedliche Emotionen in uns hoch: wir waren froh, unsere Familien bald wiederzusehen, aber auch traurig unsere neuen Freunde zu verlassen.
Um 5:00 am Dienstagmorgen ging es für uns dann zurück zum Flughafen in Barcelona. Hier haben wir dann doch etwas mehr Zeit verbracht als geplant, da die Fluggesellschaft Eurowings an diesem Tag gestreikt hat. Aber auch die 12 Stunden am Flughafen haben wir gut hinter uns gebracht und waren dann am Mittwochmorgen gegen 2:00 wieder zurück an der GSL.   Nun freuen wir uns sehr auf den Gegenbesuch der Spanier vom 10.-17.02.2019!!!
(Jane Russel und Dimitri Gavrilov)

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Lorena aus der 6.4 gewinnt den Vorlesewettbewerb an der GSL

Jedes Jahr im November findet der Vorlesewettbewerb statt. In diesem Jahr haben drei Klassen des sechsten Jahrgangs daran teilgenommen. Am Donnerstag wurde in der Mediothek der Gesamtschule Lippstadt der Schulsieger ermittelt. Gelesen wurde zum Beispiel aus „Harry Potter“, „Percy Jackson“ oder „Wunder“. Die zuschauenden Schülerinnen und Schüler lauschten gespannt den Geschichten der Lesenden, die sich gut vorbereitet hatten. Der Wettbewerb war knapp. Am Ende konnte sich Lorena aus der 6.4 mit der Interpretation und Lesetechnik ihres eigenen und des Fremdtextes durchsetzen. Sie nimmt nun an dem nächsthöheren Wettbewerbsentscheid teil. Wir drücken ihr dafür die Daumen!

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Schüler informieren Schüler über Mobbing

Wir, die Religionskurse von Frau Spiegel aus der 10.1 und 10.2, haben uns im Religionsunterricht überlegt, wie wir in unserer Schule ganz praktisch Verantwortung für andere übernehmen können und uns dabei mit dem Thema "Mobbing" beschäftigt.
Wir entschieden uns, die Jahrgänge 5 und 6 darüber zu informieren und präsentierten diesen Klassen am Ende der Unterrichtsreihe unsere Ergebnisse.

Wir finden es sehr wichtig über dieses Thema zu reden, da es oft ignoriert und überhört wird. Dies möchten wir ändern.


In unserer Präsentation sprachen wir folgende Dinge an:
• Kennzeichen für Mobbing
• Konfliktlösung
• Ursachen
• Folgen
• Maßnahmen gegen Mobbing und Ansprechpartner


Zu Beginn der Präsentation haben wir durch ein Rollenspiel eine typische Mobbingsituation dargestellt und die Klassen haben reflektiert, was sie gesehen haben. Die Schüler des fünften und sechsten Jahrgangs zeigten sich interessiert und machten gut mit. Unsere vorher angefertigten Plakate duften die Klassen behalten und erinnern die Schüler täglich daran, was sie gelernt haben.

Die Klassen haben daraus gelernt, wie man erkennt, ab wann jemand oder man selbst gemobbt wird und wie man es sofort stoppen kann.

 

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Großes Interesse am Tag der offenen Tür

Nach einer herzlichen Begrüßung duch den Schulleiter Herrn Montag strömten die Gäste hinaus aus dem Forum, hinein in die Cluster, die Mediothek, die Fachräume und Sporthallen. Orientierung boten die Beratungsinsel sowie 20-minütige Führungen durch das Schulgebäude.

Direkt zu Beginn stieß man auf die vielfältigen Ständen im Foyer, die die verschiedenen Mitglieder der GSL-Schulgemeinde aufgebaut hatten. Vom Förderverein, hinüber zur Schülervertretung, darauf zur Schulsozialarbeit, um schließlich bei der Berufsbreatung zu laden.

Die Fachschaften präsentierten sich in den jeweiligen Fachräumen: Während die Musikklasse 7.1 musikalische Präsentationen bot, wurden in den NW-Räumen gemeinsam Versuche durchgeführt. Im PC-Raum stellte sich die Film-AG vor. Mit attraktiven Angeboten warteten außerdem die Fremsprachen auf. Der neunte Jahrgang stellte seine Erfahrungen im zurückliegenden Betriebspraktikum zur Schau, dem sogenannten "Markt der Möglichkeiten".

In drei aufeinander folgenden Blöcken zeigten die Lehrkräfte der GSL Unterricht. Dabei wurde ein breites Spektrum des Fächerangebotes abgedeckt: Von Mathematik in Jahrgang 5, über Französisch und Spanisch in Jahrgang 6 bis hin zu Philosophie, Deutsch und Latein im Jahrgang 11 – es war für jede und jeden etwas dabei.

Informationen und individuelle Beratung wurde zu folgenden Themenbereichen geboten: Konzeption der Sekundarstufe I, sonderpädagogische Beratung, LRS-Förderung, Konzeption der gymnasialen Oberstufe (SEK II), Mensasystem und Buslinien. An den unterschiedlichen Treffpunkten fanden sich Eltern, künftige SchülerInnen und LehrerInnen zusammen, um sich über Wissenswertes rund um die Schule auszutauschen.

Angelockt vom Duft der Hot-Dogs und Waffeln, strömten die Besucher schließlich in die Mensa, um bei einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee die neu gewonnen Eindrücke zu diskutieren. Dort, wo unter der Woche die Schüler ihr Mittagessen verspeisen, kamen Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen miteinander ins Gespräch. Der Förderverein hatte das reichhaltige Angebot vorbereitet. Der Erlös aus dem Verkauf kommt den SchülerInnen der Gesamtschule zugute. Einen köstlichen Nachtisch stellten die vom Fachbereich Hauswirtschaft zubereiteten gebrannten Mandeln dar, die die SchülerInnen direkt vor der Schulküche verkauften.

Den jungen Gästen gefielen besonders die vielen Mitmachangebote: Während im Technikraum Laubsägearbeiten durchgeführt wurden, bastelten die kleinen Künstler nebenan Schneeflocken. Sportlich ging es in der Turnhalle zu, wo neben einer Mini-WM auch Kooperationsspiele gemacht wurden. Wer Lust auf mehr Theorie hatte, war in der Mmathematik-Werkstatt richtig. Hier erprobten neue und alte SchülerInnen die Gesetze der Achsensymmetrie.

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Teilnahme am Wettbewerb für den Integrationspreis 2018

Am vergangenen Freitag wurde eine Schülergruppe des neunten Jahrgangs für ihr Engagement hinsichtlich Integration geehrt. Auf Initiative der SV-Lehrerin Frau Kartal beschlossen sie SchülerInnen, sich für den ausgeschriebenen Integrationspreis des Kreises Soest zu bewerben. im Rahmen des PP-Unterrichts bei Frau Blankenheim erstellten sie das Konzept und setzten es um. Die grundlegende Idee war es, den neuen "Fünfern" zu erklären, was Integration überhaupt bedeutet. Gerade als Schule mit dem Siegel "Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage" sollten sich alle Kinder mit diesem Thema auskennen, so meinten die Wettbewerbsteilnehmer. Ganz konkret soll die Vermittllung mithilfe eines Filmes geschehen. In ihrem Erklär-Film arbeiteten die SchülerInnen das Thema altergerecht auf. Das Besondere ist jedoch, dass der Film nicht für sich stehen soll, sondern im Speziellen als Gespärchsanlass dienen soll, um mit den jüngeren SchülerInnen ins Gespräch zu kommen.

Insgesamt gab es 18 Bewerbungen um den Integrationspreis 2018. Im Zuge der Feierstunde wurden alle Themen im Kreishaus in einer Ausstellung zu präsentiert. Mit dem Integrationspreis „Zuhause im Kreis Soest“ 2018 werden Maßnahmen und Projekte gegen Rassismus oder jede Form der Diskriminierung von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ausgezeichnet.

Jahrgangsstufe 8 auf Entdeckung ihrer Potenziale

Die Potenzialanalyse stand jetzt für die Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 8 an. Damit begann auch der erste Teil des Programms KAoA des Landes NRW für die Achtklässler. Die Potenzialanalyse ist ein wichtiger Bestandteil der individuellen Förderung für Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihrer beruflichen Orientierung. Sie ermöglicht es ihnen, zu Beginn ihres Orientierungsprozesses durch Selbst- und Fremdeinschätzung sowie durch handlungsorientierte Verfahren ihre Potenziale zu entdecken. So können Jugendliche ihre fachlichen, methodischen, sozialen und personalen Potenziale auch unabhängig von geschlechterspezifischen Rollenerwartungen im Hinblick auf die Lebens- und Arbeitswelt entdecken.

Das Ergebnis der Potenzialanalyse liefert schließlich ein breites Spektrum an Erkenntnissen, die für die weitere berufliche Orientierung genutzt werden können. So mussten die Klassen 8.1 bis 8.4 in und vor dem Gebäude der SBH (Stiftung-Bildung-Handwerk) in Lippstadt jeweils einen Tag verschiedenste Aufgaben lösen und wurden dabei jeweils beobachtet. Während sich eine Schülergruppe draußen zunächst am XXl Memory versuchte und anschließend ein Ei mit vereinten Kräften nur mit Hilfe von Seilen aus dem Nest holte, standen in den Kursräumen der SBH verschiedene Brückenkonstruktionen aus Papier im Mittelpunkt. Um ganz individuelle Interessen bei der Berufsfindung ging es beim Geva-Test am Computer. Dieser Test analysiert als kompakter Interessentest systematisch die persönlichen, methodischen und sozialen Stärken (Schlüsselqualifikationen) sowie die beruflichen Interessen. Im November bekommen die Schüler und Schülerinnen die Auswertung der Potenzialanalyse. Die Teamer werden ihre Beobachtungen und das Ergebnis des Geva-Testes mit den Jungen und Mädchen sowie deren Eltern besprechen und Überlegungen für die Berufswahl anstellen.

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Realität und Fiktion geschickt verwoben - Düsseldorfer Politthriller-Autor Horst Eckert zu Gast in der Gesamtschule

Wie die Geschichte endet, weiß jeder, der regelmäßig die Nachrichten verfolgt: In Eisenach wurden 2011 zwei Männerleichen in einem ausgebrannten Wohnmobil gefunden. Später stellt sich heraus: Die Toten waren Teil des rechtsextremistischen Terror-Trios der NSU, das Deutschland jahrelang unerkannt in Angst und Schrecken versetzt hatte. Im vergangenen Juli wird die Hauptangeklagte der NSU-Morde, Beate Zschäpe, wegen zehnfachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Soweit die Realität. Was dem Ganzen aber voraus geht, welche offenen Fragen, Rätsel und möglichen Vertuschungsversuche die ganze Geschichte aufwirft und wie man Lücken und scheinbare Widersprüche erklären könnte, damit hat sich der Thrillerautor und frühere Fernsehjournalist Horst Eckert beschäftigt. In seinem Roman „Wolfsspinne“ hat er sich – eng angelehnt an die „echten“ Fakten der Geschichte – eine spannende Story ausgedacht, die um einen Informanten beim Verfassungsschutz kreist, der Angst hat, aus dieser Rolle nicht mehr herauszukommen. Aus „Wolfsspinne“ las Eckert jetzt vor der Jahrgangsstufe 12 der Gesamtschule – und war schon zum zweiten Mal zu Gast im „Forum“ der Schule. Der Förderverein der Schule hat diese Lesung in Verbindung mit der NRW-Kulturförderinitiative „Werkproben“ möglich gemacht – und das ist inzwischen schon alljährliche Tradition. Regelmäßig organisiert der Verein Autorenlesungen für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 – und neuerdings auch der Jahrgangsstufe 12. Eckert, dessen Bücher in mehrere Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen geehrt worden sind, las nicht nur aus dem spannenden Thriller,
sondern gab den Oberstufenschülern auch tiefe Einblicke in die Fakten rund um die NSU – und um ihre nach wie vor ungelösten Rätsel: Warum wurden Akten geschreddert? Wer erschoss die beiden Uwes und setzte das Wohnmobil in Brand? Was im wirklichen Leben nie wirklich aufgeklärt wurde, das hat Horst Eckert in seinem Roman elegant gelöst – und gab den 65 jungen Zuhörern eine spannende Kostprobe davon. „Als damals die ersten Hintergründe der Taten bekannt wurden – dass da in Deutschland Migranten aus Ausländerhass getötet worden waren – da wusste ich: Das ist so ungeheuerlich, da muss ich drüber schreiben“, verriet Eckert. „Ich habe von Anfang an Zweifel an einem möglichen Selbstmord der beiden Männer gehabt. Da passen viele Fakten einfach nicht. Wer sich selbst erschießt, kann nicht anschließend noch das Wohnmobil in Brand gesetzt haben, ohne selbst Rauch einzuatmen“, so der Autor, der auf die Ungereimtheiten aufmerksam machte, vor einem Machtmissbrauch der Geheimdienste warnte und ein Plädoyer für Demokratie und Pressefreiheit hielt: „Ich habe mich bei der Recherche allein aus der Presse und aus Sachbüchern – also aus öffentlich zugänglichen Quellen – bedient. Daran sieht
man, wie wichtig die Presse für eine Demokratie ist.“

Eckert las vor den Oberstufenschülern der Gesamtschule einige prägnante Kapitel aus dem Buch – ohne zuviel darüber zu verraten, wie die spannende Geschichte schließlich endet. Nach der Lesung stellte sich der 59-jährige Autor aus Düsseldorf Schülerfragen zum Prozess des Bücherschreibens, zur Recherche, zur Komposition von Handlungssträngen und zu den Ideen und Themen seiner anderen Romane.

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Demokratie beginnt in der Schule – Unsere 1. Schülervollversammlung

In der letzten Woche vor den Herbstferien versammelten sich alle SuS der GSL an zwei Tagen in der Aula der Schule. Mit dem ersten 13. Jahrgang und dem Ausbau unserer Schule, plante die SV die 1. Schülervollversammlung, bei der die SV-Lehrer und der Schülersprecher direkt gewählt werden.

Nach einer Begrüßung von Herrn Montag, eröffnete Maximilian Reinberger, der bislang amtierende Schülersprecher, die Versammlung. Zur Wahl stellten sich Eduard Dilmann (Q1), Tobias Heckmann (Q2) und Merle Ressel (9.2) auf. Frei nach dem Motto „Willst du was bewegen, dann kandidiere“, stellten sich die Kandidaten auf der Bühne vor, erläuterten ihr bislang erbrachtes Engagement in der SV und nannten ihre Ziele, die sie sich als Schülersprecher setzen wollen. Der spannende Teil war die anschließende Fragerunde, bei der die Kandidaten von der Schülerschaft nochmal richtig durchlöchert wurden. Maximilian erklärte zu guter Letzt das Wahlverfahren: Jeder Kurs erhielt über die Wahlhelfer im Anschluss der Versammlung einen Satz an Stimmzetteln. Zum Ende der Stunde durfte dann jeder Schüler sein geheimes Kreuz setzen. Bereits kurz nach der Wahl fanden die Auszählungen statt:

Wir dürfen Merle Ressel gratulieren!!! Mit einer Mehrheit von ca. 50 Stimmen ist sie in diesem Schuljahr unsere neue Schülersprecherin. Als 1. Vertreter wurde Eduard Dilmann und als 2. Vertreter Tobias Heckmann gewählt. Frau Kartal wurde auch in diesem Schuljahr von der Schülerschaft zur SV-Lehrerin gewählt. Ihr Vertreter ist weiterhin Herr Latki. Das Ergebnis der Wahl wurde dank der guten Organisation aller Beteiligten bereits am zweiten Tag der Wahl per Lautsprecherdurchsage verkündet. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Wahlhelfer (Ben, Jennifer, Stefan, David, Jan, Robin, Luca & Louis)
und Ersthelfer (Emi, Miguel, Danjell, Lisa und Patricia). Wir wünschen der SV weiterhin bei der Planung ihrer Projekte alles Gute!

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„Klasse werden“ – Fünf on Tour

Seit heute Morgen sind unsere vier Fünferklassen mit insgesamt 116 Schülerinnen und Fünftklässler nach Rüthen zur Kennenlernfahrt aufgebrochen. Begleitet von ihren Klassenleitungen und zwei Schulassistenten erwartet sie In der kernsanierten und neu gestalteten Jugendherberge ein abwechslungsreiches Programm in angenehmer Atmosphäre. Ob beim Stadterkundungsgang, freiem Spiel draußen an den nagelneuen Klettergeräten im großzügigen Außenbereich der Jugendherberge oder drinnen mit den vielen mitgebrachten Spielen, für Abwechslung ist bestens gesorgt. Und während unsere „Fünfer“ am Donnerstag mit Unterstützung der „Schattenspringer“ an Teamaufgaben spielerisch herausfinden können, ob ihre Klassengemeinschaften seit dem Schulbeginn vor einigen Wochen schon gewachsen sind, erhalten ihre Lehrerinnen und Lehrer dabei genügend Gelegenheit, die vielfältigen Talente ihrer Schülerinnen und Schüler auch einmal außerhalb des getakteten Schulalltags zu erleben. Sicherlich werden den Eltern nach der Rückkehr ihrer Kinder am Freitag noch länger „die Ohren klingeln“, wenn sie alle Erlebnisse und Geschichten rund um das „Klasse werden“ erfahren haben. Bis dahin aber wünschen wir allen einen erlebnisreichen Aufenthalt in Rüthen. Schließlich spielt das Wetter ja auch bestens mit!

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Konzert in der Gesamtschule Lippstadt

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Dreiwöchiges Betriebspraktikum im Jahrgang 9

Die Jahrgangsstufe 9 ist zurück in der Schule. Sie war vor den Herbstferien wie schon in den Jahren zuvor ausgeflogen, denn das obligatorische Betriebspraktikum stand an. 120 Schüler und Schülerinnen der Städtischen Gesamtschule testeten so die Arbeitswelt

Nach den ersten Schritten im Rahmen der Berufsorientierung wie Girls -und Boys Day im Jahrgang 7 sowie der Potenzialanalyse und den Berufsfelderkundungstagen in der 8 wurde es jetzt ernst. Drei Wochen lang tauschten die Neuntklässler ihren Schulranzen gegen Arbeitshose oder Kittel. Vom Kindergarten über den Tierarzt bis hin zum Pfarrer, es waren die unterschiedlichsten Berufsbilder dabei. Nach der ersten Woche kamen die Lehrer und Lehrerinnen bei den Praktikanten vorbei, um sich von den ersten Eindrücken erzählen und sich den Betrieb zeigen zu lassen. Natürlich wurden auch die Betreuer gefragt, wie sich die Praktikanten so im Arbeitsalltag machen. Es lief gut! Melissa Andrijanic und Darja Kuhn waren begeistert von ihrem Praktikum, haben Kunden betreut und das Warensortiment kennengelernt. Während die eine bei Naturkosmetik Marlies Duwe im Laden und in der Behandlungskabine über die Schulter schaute, beriet die andere bei Modefragen im Geschäft New Yorker.

Nach dem Praktikum müssen die Schüler und Schülerinnen nun einen detaillierten Praktikumsbericht abgeben und ihren Betrieb schließlich auf dem Markt der Möglichkeiten der Gesamtschule präsentieren.   

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Gesamtschule gewinnt Schulbaupreis 2018

Die Gesamtschule Lippstadt wurde als beispielhafter Schulbau vom Ministerium für Schule und Bildung des Landes in Nordrhein-Westfalen und der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Die Jury lobte, dass der Neubau das bestehende Gebäude-Ensemble durch seine selbstverständliche Positionierung und sinnvolle Raumkanten einen wohlproportioniert gefassten Schulhof bilde.

Der Entwurf der stuttgarter Architekten Swiatkowski-Suerkemper zeichne sich außerdem durch eine klare innere Erschließung aus. Besonders positiv fiel zudem die langestreckte verglaste Pausenhalle auf, die sich großzügig um den Pausenhof öffne. Dass im Vorfeld alle am Planungsprozess Mitwirkende kontinuierlich beteiligt wurden, fand schließlich die besondere Anerkennung der Jury.

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Die GSL-Fußball-Mädels präsentieren sich in guter Form!

Am 12. September machte sich das Mädchen-Team der Gesamtschule Lippstadt auf den Weg zu den Kreismeisterschaften im Fußball nach Soest. Aufgrund mehrerer Absagen von Schulen spielten die Teams im Modus „Jeder gegen jeden“. Für die Gesamtschule Lippstadt stand eine Mannschaft auf dem Platz, die so noch nie zusammen gespielt hat. Das erste Spiel gegen das Gymnasium Antonianum ging mit 1:0 verloren. Unser Team spielte defensiv stark, konnte sich allerdings nur wenige Chancen heraus spielen. Die zweite Partie gegen das Aldegrever Gymnasium wurde mit 1:0 gewonnen. Das Team ließ hinten nichts anbrennen und spielte sich einige schöne Chancen heraus. Anschließend ging es in der dritten Partie gegen das Archi Gymnasium. Hier spielte unsere Mannschaft 0:0, hatte aber die deutlich besseren Torchancen. Im letzten Spiel des Turniers musste unser Team gegen die Drost – Rose Realschule antreten. In einem spannenden, hart umkämpften Duell hatte die GSL insgesamt die besseren Chancen, kam aber leider nicht zu einem Torerfolg. Außerdem wurde in der letzten Begegnung viel durchgewechselt, damit jede Spielerin noch einmal zum Einsatz kommen konnte. Die GSL–Mädels präsentierten sich als tolles Team und fuhren mit einem guten Gefühl und einem hervorragenden dritten Platz zurück nach Lippstadt.

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