Zweiter Skitag der GSL in Willingen

Zum zweiten Mal machten sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 und 10 auf zum Skitag nach Willingen. Auch wenn die Schneebedingungen in diesem Jahr nicht optimal waren, ließen sich die Wintersportler die gute Laune nicht nehmen. Eingeteilt in drei Gruppen mit absoluten Anfängern, die größtenteils zum ersten Mal auf Skibrettern unterwegs waren und einer Gruppe mit fortgeschrittenenen Fahrern wagten sich die GSL-Schüler die Pisten hinunter. 

Am Ende des Tages beherrschten alle Teilnehmer das Sportgerät so gut, dass sie ohne Probleme die Piste hinunter kamen. Stolz und ein wenig erschöpft ging es zurück nach Lippstadt.

Der Skitag soll für die beiden Jahrgänge auch im nächsten Jahr wieder stattfinden und zum festen Programm im GSL-Kalender werden. Anfang Februar diesen Jahres geht es für Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 11 sowie ihre Begleiter aus der Q1 erstmals für eine Woche in die Alpen.

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Es weihnachtet sehr ... im Technikraum

Es ist wieder soweit: Ein Tannenbaum im Foyer, gemeinsames Adventssingen, traditioneller Gottesdienst in der Kirche, leckere Stutenkerle, wunderschöne  Dekoration in den Klassenräumen  -  all das stimmt die Schülerinnen und Schüler aus dem Jahrgang 7 auf die besinnliche Adventszeit ein. Doch die Klassen 7.3 und 7.2 haben noch alle Hände voll zu tun. Denn es weihnachtet sehr  - im Technikraum.

Die Schülerinnen und Schüler entwickeln im Technikunterricht kreative Geschenkideen. Es wird fleißig geplant und gezeichnet, gesägt und geschliffen, geleimt und gestaltet. Mit viel Liebe und Herz entstehen zahlreiche individuelle Projekte: selbst gemachte Tannenbäume, Engel, Sterne, Herzen, Puzzles, Tiere und vieles mehr.  Groß und klein, bunt und ohne Farbe, ganz schlicht und mit viel Glitzer! Denn es ist wieder soweit.

Liebe Adventsgrüße aus dem Technikraum!

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Interessant wird’s jenseits der Fakten

Politthriller-Autor Horst Eckert zu Gast

Eisenach, 2011: Zwei Männer liegen tot in ihrem Wohnmobil. Sie waren Teil des rechtsextremistischen Terror-Trios, das Deutschland jahrelang unerkannt in Angst und Schrecken versetzt hatte. Wie die Geschichte weitergeht und wer diese Männer waren, weiß jeder, der Zeitung liest. Denn: Die NSU-Morde werden momentan noch immer vor dem Landgericht München mit Beate Tschäpe auf der Anklagebank verhandelt. Soweit die Realität. Welche offenen Fragen und Rätsel die ganze Geschichte aber aufwirft und wie man Lücken und scheinbaren Widersprüche erklären könnte, damit hat sich der Thrillerautor und frühere Fernsehjournalist Horst Eckert beschäftigt. In seinem spannenden Roman „Wolfsspinne“ hat er sich – eng angelehnt an die wahre Geschichte – eine spannende Story ausgedacht, die um die Figuren Gary, Max und Ronny kreist. Aus „Wolfsspinne“ las Eckert jetzt vor der Jahrgangsstufe 12 der Gesamtschule – erstmals im neuen „Forum“ des Neubaus der Schule.

Der Öffnet internen Link im aktuellen FensterFörderverein der Schule hatte diese Lesung in Verbindung mit der NRW-Kulturförderinitiative „Werkproben“ möglich gemacht. Eckert, dessen Bücher in mehrere Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen geehrt worden sind, las nicht nur aus dem spannenden Thriller, der im Rahmen seiner Serie um den Düsseldorfer Ermittler Vincent Veih erschien, sondern gab auch tiefe Einblicke in die Fakten rund um die NSU – und um ihre ungelösten Rätsel: Warum musste die junge Polizistin sterben? Wer erschoss die beiden Uwes und warum? Warum wurden so viele Akten geschreddert und von wem? Was im wirklichen Leben vielleicht niemals aufgeklärt werden wird, das hat Horst Eckert in seinem Roman elegant gelöst – und gab den über 60 jungen Zuhörern eine spannende Kostprobe davon. „Interessant wird’s jenseits der Fakten, wenn die eigene Fantasie ins Spiel kommt und man sich Alternativen ausdenken muss, um Dinge zu erklären“, verriet der Autor.

Eckert las vor den Oberstufenschülern der Gesamtschule einige prägnante Kapitel aus dem Buch – ohne zu viel darüber zu verraten, wie die spannende Geschichte schließlich endet. Das können die Schülerinnen und Schüler selbst nachlesen, denn der Förderverein hat anlässlich der Lesung gleich einige Bücher des Düsseldorfer Schriftstellers angeschafft.

Nach der Lesung beantwortete der 58-jährige Autor aus Düsseldorf Schülerfragen zum Prozess des Bücherschreibens, zur Komposition von Romanfiguren, Handlungssträngen, zur Recherchearbeit und zum Umgang mit Schreibblockaden. 

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Echte Schicksale zu Romanen verarbeitet

Die Flucht eines jungen Mädchens aus Schlesien nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs – darum geht es in dem Buch „Die verlorenen Schuhe“ von Gina Mayer. Und die Geschichte um die 17-jährige Inge ist nicht irgendeine ausgedachte Story. Nein, Inge gab es wirklich. „Sie ist eine heute über 80-jährige Dame, die mit mir zusammen im Chor gesungen hat“, verrät die Autorin. Eines Abends kamen die beiden ins Gespräch – Anlass war ein Fernsehfilm über Flucht und Vertreibung – da verriet Inge der Autorin: „Die Flucht damals, das war noch viel schlimmer als im Fernsehen“. Was sie damals alles wirklich erlebt hat, das verriet sie der Schriftstellerin in mehreren Treffen später – und die verarbeitete die Geschichte der „echten“ Inge – die eigentlich „Frau Schröder“ hieß - in dem Buch, aus dem sie den Achtklässlern der Gesamtschule Lippstadt vorlas. Auf Einladung des Fördervereins der Gesamtschule Lippstadt, der diese Lesung in Verbindung mit der NRW-Kulturförderinitiative „Werkproben“ möglich gemacht hatte, las Gina Mayer. Anschließend beantwortete sie Fragen rund ums Thema Bücherschreiben, Ideenfindung und den Beruf der Schriftstellerin.

Im Anschluss hatten auch die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 das Vergnügen,  Gina Mayer „live“ zu erleben. Vor den älteren Schülern las sie aus ihrem Thriller für junge Erwachsene „In guten wie in toten Tagen“ - eine Geschichte, bei der ein lustiger Junggesellenabschied schließlich tödlich endet. Auch hier habe sie das Beobachten tatsächlicher Junggesellenabschiede in der Düsseldorfer Altstadt zu der Geschichte um Verrat und Liebe zu der Story inspiriert, verriet die Autorin.

Und wie die Geschichte denn zu Ende gehe, wollten noch die Schüler wissen. „Das könnt Ihr am besten selbst nachlesen, denn das Buch steht ja in Eurer Mediothek zur Ausleihe“, so Mayer. Die Mediothek der Gesamtschule, von den Schülern „Leselounge“ getauft, ist vor einigen Jahren mit einem Anfangsbestand von 800 Medien eröffnet worden und seitdem kontinuierlich angewachsen. Sie wird von Eltern und Lehrern ehrenamtlich betreut. Zur Seite der Leselounge gehts hier

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Traditionelles Adventssingen

Im Schein der Lichter am Weihnachtsbaum versammelten sich in dieser Woche die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5, 6 und 7, um eine weitere alte Tradition ins neue Schulgebäude zu tragen. An jedem Montag in der Adventszeit singen auch in diesem Jahr die jüngeren Schüler der GSL unterstützt von ihren Lehrern gemeinsam Weihnachtslieder im Foyer der Schule. Begleitet werden sie dabei von den Musiklehrerinnen Frau Stratmann und Frau Frerich, die ein Repertoire von deutschen und internationalen Weihnachtsliedern zusammengestellt haben um in unser Schulleben etwas vorweihnachtliche Besinnlichkeit einkehren zu lassen. Dabei zeigen sich die Schüler erstaunlich stimmgewaltig und textsicher. 

Anders als in den letzten Jahren nehmen seit diesem Jahr auch die siebten Klassen am gemeinsamen Adventssingen teil. Aufgrund der baulichen Enge am Stadtwald war dies bisher nicht möglich. In diesem Jahr unterstützen die Siebener die jüngeren Klassen von der Empore aus und testen die Akustik der Eingangshalle unserer Schule. 

Auch an den kommenden beiden Montagen wird in der GSL wieder unter dem Baum gesungen, sodass dann am Heiligabend bei all unseren Schülern echte Textsicherheit herrscht. 

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Adventsfenster

In diesem Jahr sind wir (die Klasse 6.2) zuständig für die Gestaltung des Adventsfensters. Das fiel und zunächst schwer, denn die Vorbereitung dafür begann schon sehr früh. Bei der Besprechung des Themas waren wir  allerdings noch nicht in Weihnachtsstimmung, sondern dachten eher an die gerade stattfindende Kirmes.

Deshalb gab es einen Wettbewerb. Jeder musste einen Entwurf für das Adventsfenster machen, anschließend haben wir abgestimmt, welche Idee uns am besten gefällt. Die Gewinnerinnen waren India Cluse und Pia Marie Speis. Sie hatten die Ehre das Adventsfenster zu gestalten.

Wir sind alle ganz stolz auf die beiden. Unser Adventsfenster wurde am 09.12.17 feierlich geöffnet.

Norhan (6.2)

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Besuch vom Nikolaus…

…gab es am vergangenen Mittwoch im Forum der GSL. Moment, Mittwoch? Ja, der Nikolaus hatte sich verlaufen und stand am Nikolaustag überrascht vor den geschlossenen Türen der Stadtwaldschule. Einen zweiten Versuch wagten er und seine rechte Hand, Knechta Ruprechta, dann am Mittwoch. Beide waren vollbepackt mit leckeren Stutenkerlen, um die lieben und fleißigen Schüler zu belohnen. Doch eine Belohnung vom Nikolaus muss man sich erst verdienen. Und so brachten die Schüler der Klassen 5, 6 und 7 eine Klasse nach der anderen eine Kostprobe von ihren erst kürzlich erprobten Gesangskünsten dar oder trugen ein eigens eingeübtes Gedicht vor. Der Nikolaus zeigte sich sichtlich zufrieden und belohnte die Schülerinnen und Schüler großzügig für ihre spontanen Gesangseinlagen. Für ihre Darbietungen durften die Schüler erstmals die neue, große Bühne des Forums der GSL nutzen, was bei nicht wenigen für echtes Bühnengefühl sorgte, schwitzige Hände inclusive. Ein herzlicher Dank geht dabei an die Spende des Fördervereins, die den Nikolaus wie jedes Jahr in Form von Stutenkerlen unterstützte. 

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Matheolympiade

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Viele Besucher beim Tag der offenen Tür

Wer zum ersten Tag der offenen Tür im neuen Schulgebäude kommen wollte, der musste früh aufstehen. Es hatten sich so viele Interessierte auf den Weg gemacht, die Gesamtschule zu besuchen, dass die Park-Ordner alle Hände voll zu tun hatten.

Die herzliche Begrüßung durch den Schulleiter Herrn Montag wurde umrahmt von zwei Musikstücken, die die Musik-Klasse des 7. Jahrgangs unter der Regie von Frau Stahl aufführte. Anschließend strömten die Gäste hinaus aus dem Forum, hinein in die Cluster, die Mediothek, die Fachräume und Sporthallen. Denn es gab viel zu entdecken: In zwei Zeitschienen wurde Unterricht in der Sekundarstufe I und II vorgeführt. Fachlehrer stellten gemeinsam mit ihren Schülern vor, wie und woran sie gerade arbeiten. Zahlreiche Mitmachangebote lockten Groß und Klein — physikalische Experimente, praktische Arbeiten im Technikraum und riesige Bilder im Kunstraum, um nur einige zu nennen. Schülerlotsen führten die Besucher durchs Gebäude und erklärten dabei das innovative Raumkonzept. Schließlich sollte sich bei so einem großen Angebot niemand verlaufen.

Angezogen vom herrlichen Kaffee- und Waffelduft suchten viele Gäste die Mensa auf. Eine riesige Auswahl an Kuchen, Brötchen und anderen Leckereien standen zur Auswahl. Dort, wo unter der Woche die Schüler ihr Mittagessen verspeisen, kamen Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen miteinander ins Gespräch. Ein reger Austausch fand auch an den vielfältigen Ständen statt, die die verschiedenen Mitglieder der GSL-Schulgemeinde aufgebaut hatten. Da kam man vom Förderverein, ging hinüber zur Schülervertretung, machte einen Stopp bei der Schulsozialarbeit, um sich hierauf bei der Berufsberatung zu informieren. 

Besondere Highlights waren sicherlich auch die Vorführung der Paddel-AG und der Auftritt der Schulband sowie die Verleihung der Cambridge-Zertifikate. Doch Bilder sagen mehr als tausend Worte. Machen Sie sich selbst ein Bild und besuchen Sie unsere Öffnet internen Link im aktuellen Fenster Bildergalerie zum Tag der offenen Tür 2017.

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Bildergalerie: Tag der offenen Tür 2017

Bunte Päckchen für Kinder in ärmeren Ländern – Weihnachtspäckchenkonvoi 2017

Bereits zum vierten Mal packten die Gesamtschüler/innen mit viel Liebe zum Detail und Kreativität bunte Geschenkpäckchen in Schuhkartongröße, um auch in diesem Jahr den Weihnachtspäckchenkonvoi vom Round Table & Ladies Circle Lippstadt zu unterstützen. An der Aktion beteiligten sich die Jahrgänge 5 bis 7.

Am vergangenen Freitag wurden insgesamt 60 Päckchen sowie eine Spende für den Transport von ehrenamtlichen Helfern an unserer Gesamtschule abgeholt. Die Weihnachtspäckchen werden nun weiter in die Zielländer nach Bulgarien, Rumänien, Moldawien und die Ukraine gebracht, um dort den Kindern eine kleine Weihnachtsfreude zu bereiten.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Beteiligten und Unterstützern der Aktion!

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Oberstufen-Musikkurse lauschen zu Mendelssohns "Paulus"

Am Dienstag, 14.11.17 fand im Forum für die Musikkurse der Oberstufe eine Werkseinführung zu Felix Mendelssohn-Bartholdys "Paulus" statt. Dr. P. Knop, Vorsitzender des Städtischen Musikvereins Lippstadt, brachte den Schüler*innen Werk und Leben des bekannten romantischen Komponisten näher. Der Vortrag war durch viele Musikbeispiele unterbrochen und alle lauschten interessiert.

Zum Schluss konnten zwanzig glückliche Gewinner Freikarten für das hochklassige Konzert des Musikvereins im Stadttheater gewinnen. Alle waren der Meinung, dass es nicht die letzte Veranstaltung dieser Art gewesen sein sollte!

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Bester Praktikumsbericht ausgezeichnet

Volle Punktzahl erhielt jetzt Enya Tollwerth für ihren umfangreichen Praktikumsbericht. Drei Wochen lang hatte die Neuntklässlerin während des Betriebspraktikums im Georg Haupt Bekleidungswerk in Lippstadt Praxisluft geschnuppert. Neben ersten maßangefertigten Kleidungsstücken, die sie für sich und ihre Familie angefertigt hatte, legte sie am Ende auch einen sehr detaillierten und kreativen Praktikumsordner vor. Dieser überzeugte nicht nur das Klassenlehrerteam mit Maren Müller und Carina Kuss sondern auch Eva Topmöller als Berufsberaterin der Schule, Ilka Laue als Abteilungsleiterin II sowie Rita Kolkmann-Müller als Koordinatorin für Berufsorientierung, die am Ende Enyas Ordner als den jahrgangsbesten Ordner ausgewählt hatten. Dafür erhielt Enya eine Urkunde und ein Buchgeschenk.  

Schlüssel für GSL-Neubau feierlich übergeben

Ein symbolischer Schlüssel in Übergröße wurde am Ende der offiziellen Eröffnungsfeier vom Architekten Herr Swiatkowski zunächst an Lippstadts Bürgermeier Christof Sommer und später dann an Schulleiter Ludger Montag übergeben. Diese Übergabe war der Höhepunkt einer rundum gelungenen Eröffnungsfeier des neuen Schulgebäudes am 10. November 2017. 

Gute zwei Jahre nach Grundsteinlegung fanden sich zahlreiche geladene Gäste sowie die Schulgemeinde der GSL in der neuen Aula am Standort Ulmenstraße zusammen, um das neue Schulgebäude gebührend zu feiern. Neben Reden von Bürgermeister Sommer, Schulleiter Montag sowie des Architekten Herr Swiatkowski und Manfred Zingler von der Schulaufsicht, sorgten die Schülerinnen und Schüler der GSL-Schulband sowie die Soloinstrumentalisten Sophie und Jule für das musikalische Rahmenprogramm der Veranstaltung. Durch das Programm der Eröffnungsfeier führten Enno und Felix.

Im Anschluss an die offizielle Eröffnung hatten die Lippstädter Bürger die Möglichkeit sich das neue Schulgebäude genauer anzuschauen und sich selbst ein Bild zu machen, was da in den vergangenen beiden Jahren im Süden Lippstadts entstanden ist. Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 und 10 boten zahlreiche Führungen in Kleingruppen an, bei denen sie auf alle Fragen zum neuen GSL-Gebäude eine Antwort parat hatten. Für das leibliche Wohl war auch gesorgt. Neben kleinen Häppchen und Kuchen verkauften die Schülerinnen und Schüler Waffeln und Hot Dogs. Der Erlös dieses Verkaufes geht in die Abschlusskasse der Jahrgänge 10 und 12.

Jahrgang 9 präsentiert den Markt der Möglichkeiten

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Klassenfahrt der 5er nach Rüthen

Die Kennenlernfahrt der Sportklasse 5.4 vom 20. bis 22. September 2017 - Das bedeutet Spaß, Abenteuer, Wandern, Spielen… 

1. Tag: Am ersten Tag sind wir angekommen und sind sofort zum Spielplatz gegangen. Nach einer Stunde sind wir dann in die Jugendherberge gegangen und haben da zu Mittag gegessen. Am Nachmittag haben wir eine Stadtrallye gemacht. Als wir in Rüthen waren, durften wir in kleinen Gruppen die Stadt,  um die Aufgaben zu bearbeiten. Nach der Rallye haben wir zu Abend gegessen. Und danach gab es eine Disco...

Für den ganzen Bericht, besucht hier unsere Klassenseite.

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Offene Tür für die Bürger Lippstadts

Die SchülerInnen des Jahrgangs 8 freuen sich, alle interessierten Lippstädter am kommenden Freitag, den 10.11.2017, durch das neue Gebäude der Städtischen Gesamtschule Lippstadt zu führen.

Zwischen 14 und 17:30 Uhr zeigen Ihnen die GesamtschülerInnen ihre neue Schule. Herzlich Willkommen!

Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage

Einen exklusiven Einblick in die Geschichte eines Aussteigers erhielten am vergangenen Freitag die Schüler der Jahrgangsstufen 10 und EF im Rahmen von Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage. SV- Lehrerin Hülya Kartal hatte in Zusammenarbeit mit der VHS Soest, dem kommunalen Integrationszentrum und dem Innenministerium NRW zu einem Gespräch mit einem Aussteiger aus der rechten Szene geladen. Ein Vortrag sollte es nicht werden, Fragen waren stets willkommen und wurden so individuell beantwortet, wie sie gestellt wurden. Dass es keinesfalls eine Selbstverständlichkeit ist, einen Gast begrüßen zu dürfen, der so ehrlich und so fesselnd von seiner Karriere in der gewaltbereiten rechten Szene spricht, stellte Schülersprecher Maximilian Reinberger bereits in seinen Begrüßungsworten fest.

Ziel sei es, „gemeinsam auf eine Karriere zu schauen“, so der begleitende Leiter des Aussteigerprogramms „Spurwechsel“ des Landes NRW. Somit erwarteten die Schülerinnen und Schüler keine Belehrungen mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern eine Geschichte. So spannend und auch erschreckend, dass sich Konzentration und Anspannung der Schüler im Forum der Gesamtschule förmlich greifen ließ. Die Schüler nahmen dabei die Aufforderung ihres Gastes an und stellten viele Fragen, von denen jede einzelne ausführlich beantwortet wurde.

Die Geschichte, die Sascha erzählt, beginnt chronologisch bei dem kleinen Jungen, der in der Schule mit dem Kopf zuerst in die Mülltonne gesteckt wurde. Es ging ums Dazugehören, zu wem auch immer. Dabei sei die politische Ausrichtung zunächst überhaupt nicht entscheidend gewesen. Er selbst sei in einer Nachbarschaft mit vielen türkischen Familien aufgewachsen, habe sie gemocht, sogar bei ihnen gegessen. Der Einstieg in die Szene sei damals über die Musik geschehen. Gewaltverherrlichende Texte von Bands, die auf dem normalen Musikmarkt nicht zugelassen waren, waren besonders interessant, über Konzerte dieser Bands kamen die Kontakte zu anderen aus der Szene zustande. In der Entwicklung, die Sascha skizziert, steht eines immer im Vordergrund: das Gefühl, dazuzugehören. Er erzählt eine Geschichte von brutaler Gewalt und Straftaten, sogar von organisierter Kriminalität, aber auch von einer großen Community, die überall auf der Welt aktiv ist. Allem voran der gemeinsame Glaube daran, zu einer Elite zu gehören. „Da sind die Grenzen auch fließend. Wenn du als Rechtsextremer hier in Deutschland bist, schimpfst du auf die Polen, wenn du aber in Polen bist, sind die polnischen Rechten plötzlich die ‚Kameraden von der Ostfront‘“. Die Erkenntnis dieser Ungereimtheiten habe ihm unter anderem das Aussteigen aus der Szene leichter gemacht. „Wir predigen Wasser und trinken Wein. Es kam vor, dass ich nachmittags heimlich allein einen Döner essen gegangen bin, nur um festzustellen, dass meine Kameraden alle einzeln schon eine Stunde vor mir dort waren.“ 

Sascha erzählt Schreckliches schonungslos ehrlich, ernsthaft und selbstreflektiert, aber immer mit einer gesunden Portion Humor. Dabei erntet er für sein Engagement an Schulen nicht nur positives Feedback. Die Angst, von Rechtsextremen für seinen „Verrat“ bedroht zu werden, sei immer da, Fotos von der Veranstaltung sind streng verboten. Zwei Stunden dauerte der besondere Gesprächskreis. Bei einigen ist es das Gefühl von Bewunderung, das bleibt. Bewunderung für den Schritt, eine eigene, mutige und selbstbewusste Entscheidung gegen ein Leben in der Szene getroffen zu haben sowie die Einsicht, dass jeder seinen eigenen Weg wählen kann. Bei anderen wiederum hallt der Gedanke daran nach, wie gravierend die Erfahrung von Ausgrenzung in der Schulzeit auf einen jungen Menschen wirken kann. Viele Schüler nehmen sich vor, einander mehr Respekt und Freundlichkeit entgegenzubringen. In jedem Fall wird dieser Vormittag für die Schüler der 10 und EF der Gesamtschule noch lange in Erinnerung bleiben.

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Gremien tagen erstmals im Neubau

Erstmals fanden sich nun auch die Schulkonferenz (rechts) und die Schulpflegschaft (links) im neuen Gebäude der Gesamtschule Lippstadt ein, um gemeinsam zu tagen.

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Jahrgang 8 absolviert Potenzialanalyse

Am 10. Oktober fuhr unsere Klasse zur Potenzianalyse. Morgens wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt, gemeinsam erledigten wir den Tag über ganz unterschiedliche Aufgaben. Doch zuvor erklärten uns die Betreuer, warum wir gekommen waren: Ziel war, etwas über unsere Stärken herauszufinden für das bald anstehende Berufsleben.

Dann ging es an die Aufgaben. Wir bauten eine Brücke aus Papier, die ein Spielzeugauto tragen musste. Zur Verfügung standen uns dabei nur Schere, Papier und Kleber. Tatsächlich hielt unsere Brücke der Belastung stand. Nach einer Aufgabe notierten wir unsere Stärken im „Pocket-Heft“. Jeder sollte für sich selbst einschätzen, inwiefern er über bestimmte Fähigkeiten, die für die Aufgabe wichtig waren, verfügt. Beim Brückenbau ging es beispielsweise um Teamfähigkeit, Kooperation, Kommunikation und räumliche Orientierung.

Eine andere Aufgabe hieß Berufeschmiede. Wir interviewten einander nach unseren Traumberufen und erfragten die Gründe für den Berufswunsch, den Ort der Ausübung und so weiter. In Büchern schlugen wir die entsprechenden Informationen nach. Es folgte eine Teamaufgabe, bei der es hoch her ging. Mit fünf Seilen hievten wir einen Ball von einem Becher auf einen anderen Becher. Nach einigen Fehlversuchen gelang es uns tatsächlich. Auch hier ging es um Teamfähigkeit und Kommunikation. Schließlich füllten wir am PC einen umfangreichen Fragebogen aus. Darin wurden unsere Neigungen abgefragt, was Fremdsprachen, Software und Rechenkompetenzen angeht. Insgesamt hatten wir einen abwechslungsreichen Tag, an dem wir nicht nur Spaß hatten, sondern uns selbst auch ein bisschen besser kennengelernt haben.

Die SchülerInnen der Klasse 8.2

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Neue Trikots bringen GSL-Team noch kein Glück

Die Fußballwettkämpfe der Schulen werden traditionell vor den Herbstferien durchgeführt. Den Startschuss in diesem Schuljahr gaben die Jungenteams der Wettkampfklasse II ab. Auf dem Lippstädter Jahnplatz traf das gastgebende GSL-Team zunächst auf die Marienschule. In einem Spiel auf ein Tor ging das Team verdient durch einen Treffer von Dario in Führung. Die Gesamtschüler hatten das Spielgeschehen vollkommen im Griff, verloren am Ende aber sehr überraschend mit 1:2.

Im zweiten Duell traf das von Sportlehrer Golombek betreute Team auf den Favoriten Antonianum aus Geseke. Nach der verletzungsbedingten Aufgabe eines Spielers, musste man zu zehnt weiterspielen. Am Ende gewann Geseke verdient mit 4:0.

Im letzten Spiel ging es gegen die Realschule Ehringerfeld. Da kein weiterer Auswechselspieler zur Verfügung stand, mussten die GSL-Kicker in Unterzahl antreten. Am Ende ging die Partie knapp mit 2:3 verloren.

Ein Dank gilt an dieser Stelle abermals dem Schulkiosk-Team, das die neuen Trikots gesponsort hat. Hoffentlich bringen sie demnächst etwas mehr Glück.

Für die Gesamtschule am Ball waren: Robin (9.4), Justin (9.4), Johannes (9.4), Ricardo (10.1), Dario (9.3), Jonas (9.3), Jan (9.3), Tim (10.1), Roop (9.1), Henning (9.1) und Tom (9.3)

 

Die Ergebnisse:

GSL - Marienschule 1:2

Antonianum - Ehringerfeld 13:0

GSL - Antonianum 0:4

Marienschule - Ehringerfeld 3:3

GSL - Ehringerfeld 2:3

Marienschule - Antonianum 0:7

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Schulstart für unsere neuen Fünfer

Am 31.08.17, um 9.30 Uhr war es so weit: Unsere Fünftklässler nahmen von ihrer neuen Schule Besitz. Diesen Schülerinnen und Schülern kann man nicht mehr nehmen, dass sie die ersten Fünftklässler*innen sind, die in dem neuen Schulgebäude eingeschult worden sind und dabei zusammen mit ihren Eltern die ersten Besucher unserer neuen Aula waren. Wie gewohnt übernahm die Musikklasse des sechsten Jahrgangs die musikalische Begrüßung. Die Louis-Armstrong-Klasse unter Begleitung von Frau Stahl und Herrn Gibas meisterte ihren Auftritt bravourös. Musikalische Unterstützung erhielten sie dabei durch eine Gesangseinlage ihrer Klassenlehrer mit unserem Schullied: „Wir wollen aufstehen“.

Schulleiter Herr Montag und Frau Osburg als Schulpflegschaftsvorsitzende sowie Abteilungsleiterin Frau Greving hießen alle Anwesenden herzlich willkommen. Nach der Feierstunde ging es dann ohne Eltern, dafür aber unter Obhut der Klassenleitungen und Schülerpaten in die brandneuen Klassen. Die verwaisten Eltern konnten in der Zwischenzeit zum Trost in der Mensa bei den fleißigen Helferinnen und Helfern unseres Fördervereines Kaffee und Brötchen erwerben und sich so die Wartezeit verkürzen, bis sich die Klassen gegen 12.20 Uhr zum Schlussevent versammelten. Dabei wurde eine weiter alte Tradition in das neue Haus getragen: auch in diesem Jahr ließen die vier Klassen jeweils einen großen Luftballon mit den gesammelten Klassenwünschen am Ende der Luftballonschnur steigen. Mussten wir unseren Abschluss zunächst auch aufgrund des mäßigen Wetters in der Aula beginnen, hat Petrus doch für uns den Regen zurückgehalten, sodass unsere neuen Fünfer die Ballons unter zahlreichen „AHs“ und „OHs“ der sie umstehenden Eltern und Angehörigen hoch in den Himmel aufsteigen sehen konnten. Zum Schluss wurden unsere „Neuen“ bei fetziger Musik als gestandene Gesamtschülerinnen und –Schüler von unserer Schule verabschiedet.

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Geschafft! 850 Schüler beziehen "ihre" Gesamtschule

 

Wie lange hatten Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule auf diesen Moment gewartet! Einige sogar über ein halbes Schulleben lang. Heute war es endlich so weit. Pünktlich zum Unterrichtsstart um 8:00 konnten die Schüler der Gesamtschule endlich "ihr" Gebäude betreten. Schon weit vor Unterrichtsbeginn versammelten sich die ersten auf dem Schulhof. Die, die es nicht mehr zu Hause hielt ebenso sowie diejenigen, die sicherheitshalber eine Stunde früher an Ort und Stelle waren um einen passenden Platz für das Fahrrad zu finden und nicht zu spät am Versammlungsort zu sein. Von dort aus, begleitet von ihren Klassenlehrern, durften sie dann nach und nach ihre neuen Klassenräume beziehen. Neben den üblichen Formalia des Schuljahresbeginns stand heute dabei vor allem eines im Vordergrund: sehen und staunen. Große Augen machten die Schüler bei der Entdeckung ihrer lichtdurchfluteten Klassenräume und großzügig geschnittener freier Arbeitsbereiche, die ihnen in Zukunft viel Selbständigkeit beim Lernen zugestehen sollen. Besonders große Begeisterung zeigte sich schließlich bei der Begehung des Foyers und des Mensabereichs sowie den Räumlichkeiten der Mediothek, die viel Platz und Möglichkeiten für alle bieten, den Ganztag zu gestalten. Die Schüler sind sich einig: Hier kann man nicht nur lernen, sondern auch gemeinsam Schule leben. Ganz getreu dem Motto der Gesamtschule Lippstadt. Auch ein triumphierendes Jubeln war hier und da zu vernehmen, darunter viele Schüler, die das Fach "Darstellen und Gestalten" belegt haben und zum ersten Mal die Bühne bestaunen durften, auf der sie zukünftig darstellendes Spiel üben und präsentieren dürfen. 

Nachdem morgen auch unsere neuen 5er eingeschult werden, ist endgültig das größte öffentliche Bauvorhaben der Stadt Lippstadt seit dem Stadttheater zum Leben erwacht. Wer gern mehr über das Bauvorhaben lesen möchte, findet hier einen ausführlichen Artikel in Lippstadt am Sonntag.

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Es geht wieder los!

Am kommenden Mittwoch, den 30.08.2017, geht die Schule wieder los!

Für kaum eine andere Schule ist der Start in das neue Schuljahr so spannend wie für die Schüler und Lehrer der Gesamtschule Lippstadt.

Während sich unsere Schüler noch in den Freibädern und Badeseen der Region tummeln, ist das Kollegium der Gesamtschule bereits seit vergangenem Mittwoch mit Feuereifer bei der Arbeit und füllt die Räume unserer neuen Schule mit Leben. Da wird in Klassenräumen konferiert, Lehrerzimmer bezogen und Entdeckungstouren durch das neue Gebäude gemacht um dann am Mittwoch endlich alle 8 Jahrgänge aufgeregter Schülerinnen und Schüler in ihrem endgültigen Standort begrüßen zu können. In der Zwischenzeit erledigt man allerorts im Gebäude noch letzte Handwerksarbeiten und verleiht Kursräumen und Eingangshalle den letzten Schliff. 

Nach einer ersten begeisterten Bestandsaufnahme durch das Kollegium freuen wir uns nun auf unsere Schüler und einen tollen Start in das Schuljahr 2017/18. 

Alle Schüler versammeln sich am Mittwoch morgen um 8:00 Uhr auf dem Schulhof vor dem Gebäude. Dort holen die Klassenlehrer ihre Klassen ab und führen sie ins Gebäude. Der Unterricht endet für alle Schüler nach der 5. Stunde um 13:10.

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