Hallo, wir sind die Streitschlichter und Streitschlichterinnen der Städtischen Gesamtschule Lippstadt!

In den Pausen sind wir immer auf dem Schulhof an unseren grünen Westen erkennbar. Wir helfen euch bei allen Streitigkeiten, die ihr in der Schule mit Freunden, Mitschülern oder Lehrern habt. Dazu führen wir dann mit euch, d.h. mit denen die sich streiten, ein Schlichtungsgespräch. Unser Ziel ist dabei nicht, einen Schuldigen zu bestimmen, sondern eine Lösung zu finden, mit der alle Beteiligten zufrieden sind.

Traut euch und sprecht uns an, wenn Ihr Hilfe benötigt, wir haben eine Schweigepflicht und behandeln jeden gleich!

 

Jahrgang 7 kommt auf Tour

Der Jahrgang 7 nahm gerade am Projekt "Komm auf Tour" teil. Der Workshop, bei dem das Erkunden der individuellen Stärken im Fokus stand, fand im Haus des Handwerks in Soest statt. Organisiert von der Agentur für Arbeit, konnten die Jugendlichen hier in einem Parcours spielerisch entdecken, welche besonderen Fähigkeiten in ihnen stecken. Im Anschluss reflektierten sie, für welche Berufsfelder sich ihre Stärken künftig besonders eignen könnten.

Kein Tag ohne Respekt! - Wir machen mit.

Respekt voreinander haben! – Das ist doch etwas Selbstverständliches. Im Alltag kommt der Respekt aber immer wieder zu kurz, also wollen wir in dieser Woche ganz bewusst respektvoll miteinander umgehen.  Die Mitschülerinnen und Mitschüler untereinander, Schülerinnen und Schüler gegenüber Lehrerinnen und Lehrern und natürlich umgekehrt!

Im Klassenrat wird zur Vorbereitung der Woche noch einmal ganz besonders „Respekt“ zum Thema.

Wir haben uns für jeden Tag ein besonderes Motto ausgedacht:

So starten wir die Woche mit dem Motto: „respektvoller Stundenbeginn“. Alles bereit liegen zu haben, ruhig den Beginn einer Stunde anzugehen, das zeigt Wertschätzung für die Schülerinnen und Schüler, die lernen wollen, aber auch für die Lehrkraft, die die Stunde vorbereitet hat. Am Dienstag ist „Komplimente Tag“. Wie schön ist es, wenn man gesagt bekommt, dass man etwas gut gemacht hat, dass man heute nett aussieht oder prima im Unterricht mitgemacht hat!

Mittwoch soll Alltägliches bewusster werden, der „ Knigge Tag“: Türen aufhalten, freundlich Guten Morgen wünsche, Müll aufheben – auch wenn’s nicht der eigene ist.

Nach dem Elternsprechtag am Donnerstag wollen wir uns ganz aufmerksam an unsere „Gesprächsregeln“ halten. Einander zuhören, ausreden lassen, ermuntern, zustimmen, freundliche Kritik üben….

Das Motto des Tages hängt zu Erinnerung immer gut sichtbar in den Gebäuden aus.

Die Erfahrungen aus dieser Woche werden uns hoffentlich noch lange und über die Unterrichtszeit hinaus begleiten!

Jahrgang 9 reflektiert Praktikumserfahrungen

Die vergangene Woche nutzten die neunten Klassen der GSL, um ihre Erfahrungen aus dem Betreibspraktikum zu reflektieren. Beim "Markt der Möglichkeiten" stellten sie mithilfe von Plakaten vor, wo sie in den drei Wochen vor den Herbstferien gearbeitet haben. Dabei ging es nicht nur um den jeweiligen Ausbildungsbetrieb, sondern auch Ausbildungsvoraussetzungen, Karrierechancen und ganz persönliche Eindrücke aus diesem Berufsfeld.

Beispielhaft lesen Sie Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier mehr über die Erlebnisse der Schüler Enno Mühlhoff und Benedikt Langkowski.

„Wer sich bewegt, bewegt etwas!“

Frei nach dem Motto „Wer sich bewegt, bewegt etwas!“ hat die Schulgemeinschaft der Städtischen Gesamtschule Lippstadt am 27.06.2016 bei herrlichem Wetter erstmals einen Spendenlauf durchgeführt. Über 300 Jugendliche aus den Jahrgängen 7 bis 10 sowie einige Lehrerinnen und Lehrer waren hierfür in Bewegung.

Im Vorfeld des Spendenlaufs hatte sich jedes Kind einen oder mehrere Sponsoren gesucht, die jede gelaufene Runde mit einem Beitrag von 50 Cent unterstützen. Die Klasse 7.4 stellte mit 257 gelaufene Runden den Klassenbestwert auf. Zu den aktivsten Läufern zählten Jannis (26 Runden), Joel (31 Runden), Herr Kogel (31 Runden), Gabriel (33 Runden) und Fabio (34 Runden).

Insgesamt wurden 524 Kilometer zurückgelegt. Die Anstrengungen aller Beteiligten haben sich auf jeden Fall gelohnt: Es kamen 1345 Euro zusammen. Ein großes Dankeschön gilt auch allen Gönnern, die mit ihrer Spende wahlweise die UNO-Flüchtlingshilfe e.V. und / oder unsere Schülervertretung (Spielgeräte für das offene Angebot) erfolgreich unterstützt haben.

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Spiel und Sport und Sonnenschein

Kaiserwetter – blauer Himmel und Sonnenschein – begrüßte die SchülerInnen der Jahrgänge 5 und 6 am Montag. Auf dem Programm standen das Kick-Fair-Turnier und zahlreiche Parcours-Stationen.
Kick-Fair, das ist ein umfassendes Konzept, bei dem Jugendliche faires Miteinander und gegenseitigen Respekt trainieren. Im Zentrum stehen Werteorientierung, Wertschätzung und gegenseitige Anerkennung. Das Straßen-Fußballturnier mit besonderen Regeln bietet einen alternativen und informellen Lernraum für Jugendliche. Dabei üben sie sowohl kognitive, emotionale als auch motorische Kompetenzen ein.

Die SporthelferInnen des Jahrgangs 9 gestalteten den Tag als Schiedsrichter und halfen auf organisatorischer Ebene. Sie achteten auf die Einhaltung von Regeln und konnten Konflikte auf dem Spielfeld schlichten. Die Turnierteilnehmer der Jahrgänge 5 und 6 wollten nicht nur möglichst viele Tore schießen, sondern auch die Fairness-Punkte kassieren. Hierfür mussten beispielsweise Jungen und Mädchen das Spiel gleichberechtigt gestalteten und Beleidigungen vermieden werden. So wurde abschließend nicht nur die Klasse 6.4 als Gesamtsieger des Turniers gekürt, sondern auch der Wanderpokal für besonders faires Zusammenspiel an die Klassen 5.4 und 6.1 verliehen.

Während die eine Hälfte der unteren beiden Jahrgänge am Kick-Fair-Turnier teilnahmen, absolvierte die andere Hälfte spannende Parcours-Stationen. Geschicklichkeit und Koordination, insbesondere aber Teamgeist waren gefragt. Die SporthelferInnen, die auch hier den jüngeren SchülerInnen die Stationen erklärten und bei der Durchführung halfen, vergaben Punkte für die korrekte und schnelle Durchführung und den fairen Umgang miteinander.

In den Pausen zwischen Einzelspielen und Parcours-Stationen tanzten die SchülerInnen auf dem Schulhof, machten Picknick oder genossen einfach nur den herrlichen Sommertag.

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Erstmals Cambridge-Zertifikate verliehen

Zusammen mit ihren Zeugnissen erhielten am Freitag zahlreiche SchülerInnen des zehnten Jahrgangs der Gesamtschule Lippstadt ihr Cambridge-Zertifikat. Die verantwortliche Englischlehrerin Claudia Schneider verlieh zusammen mit dem Schulleiter Herrn Montag zum ersten Mal in der Geschichte der Gesamtschule die international gültigen und anerkannten Zertifikate.

Seit Ende der Klasse 9 hatten die SchülerInnen wöchentlich am Cambridge Kurs teilgenommen. In einer zusätzlichen Unterrichtsstunde bereiteten sie sich auf die Prüfungsinhalte vor. Dabei vertieften sie ihre Kompetenzen in den Bereichen Hören, Lesen, Schreiben und Sprechen (monologisch und dialogisch). Aufbauend auf die aktuelle Prüfung (PET – Preliminary English Test) können die SchülerInnen in der Oberstufe am Cambridge Advanced Certificate teilnehmen und weiterarbeiten. Folgende Kandidaten haben das Zertifikat erlangt: Anna Basisto, Ahmad Daoud, Sophie De Angelis, Andreas Flütter, Isabella Fust, Tobias Heckmann, Leonie Hendrix, Henrik Hensen, Johannes Hilgenstock, Laura Gutsmann, Imke Küsterameling, Jonas Langer, Dennis Kemper, Jan Luca Kellner, Oliver Klimanek, Rieke Menning, Jonas Niemeier, Felicia Osburg, Kevin Post, Helen Redeker, Felix Reuter, Maximilian Rheinberger, Lea Rüschenbeck, Sebastian Sauerland, David Tatschwili.

Einblick in französische Austauschprogramme – Sauzay und Voltaire

„Traut euch und nehmt am Austausch teil. Das ist richtig cool.“ - Kräftig Werbung machten jetzt Mathis Böhm aus Bad Sassendorf und Faren Chamsoudine von der Insel La Réunion an der Städtischen Gesamtschule Lippstadt für gleich zwei französische Austauschprogramme.

Nach einem kurzen Trailer, der die Schönheiten des französischen Übersee Departements La Réunion in ihrer ganzen Pracht zeigte, hatte der 15-Jährige Franzose die Zuhörer schnell auf seiner Seite. Beeindruckt zeigten sich die Gesamtschüler auch von seinen Deutschkenntnissen, denn Faren berichtete fast fließend von den Vorzügen des dreimonatigen Austauschprogrammns Brigitte Sauzay.

„Es ist ganz einfach, ihr müsste euch nur einen passenden Austauschpartner in den Kleinanzeigen auf der Homepage des Deutsch-Französischen Jugendwerkes (DFJW) suchen.“, betonte er. So hatten sich Anfang des Jahres auch Mathis und Faren gefunden. Mathis hatte zuvor schon am Voltaire-Programm teilgenommen.

Im Unterschied zu Sauzay besucht man im Rahmen dieses Programms neun Monate einen französisch sprechenden Austauschpartner. Dieser wird vom DFJW ausgesucht und dann zugeteilt. Aber auch das hat dem Schüler des Soester Archigymnasiums gut gefallen. So hatte ihn schon vor einem Jahr ein junger Pariser besucht und Mathis hatte den Rest des Jahres dann in der Nähe von Paris verbracht. Im Unterschied zu vielen anderen Anbietern für Austauschprogramme, so die beiden, seien beide Programme kostenlos und man müsse nur die Kosten der Reise tragen. Viele Fragen gab es auf Seiten der Gesamtschüler, denn Mathis und Faren stellten ihre Programme in vier Französischkursen vor und machten Lust auf eine Reise ins französische Ausland. „Man lernt die Sprache ganz schnell und die Menschen sind sehr nett und hilfsbereit“, berichtete Mathis von seinen Erfahrungen in Paris wie auf La Réunion. Noch bis Mitte August wird Faren in Deutschland bleiben, dann geht es wieder zurück nach St. Denis, Hauptstadt von La Réunion.

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Das war’s! - Der Gründungsjahrgang feiert den ersten Abschluss an der GSL

Die Zeit des Lernens und der Prüfungen ist vorbei. Der "Gründungsjahrgang" erhielt am Freitag, 24.6.2016, als erster Jahrgang an der GSL seine Abschlusszeugnisse. Das wurde natürlich entsprechend gefeiert!

Die Abgänger ließen es sich nicht nehmen, sich schon am Dienstag von den jüngeren Mitschülerinnen zu verabschieden. Dazu verteilten sie Süßes und gestalteten die Pausenzeit in eine Disco um! Die letzten beiden Tage dienten dann der Verabschiedung untereinander, denn allen war klar: nun ist die gemeinsame Zeit an der GSL erst einmal vorbei. Donnerstag war der Jahrgangsabschied mit Eis, Musik und Badespaß. Freitag wurde es dann feierlich.

Die Schülerinnen und Schüler haben gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Riese, Frau Schlieben und Frau Weigang den Gottesdienst geplant. In vielen Rückschauen fassten die Jugendlichen ihre Erlebnisse zusammen und Pfarrer Hosselmann, der die jungen Leute nun schon lange kennt, erinnerte an das kleine Wort, das so wichtig ist - auch für alle, die die Kinder begleitet haben - „Danke“!

Bei der anschließenden Zeugnisübergabe bewiesen die Abschlussschüler, dass sie neben guter Leistung auch tolle Präsentationsfähigkeiten besitzen. Die Band unter Leitung von Herrn Golombek, sowie der Lehrerchor sorgten für das musikalische Rahmenprogramm und die Eltern durften in einer kleinen Fotorückschau ihre Kinder wachsen sehen.

Bürgermeister Sommer stellte in seiner Ansprache fest, dass er zum ersten Mal in seiner Amtszeit einen Jahrgang sowohl in den Anfängen begrüßen durfte, als auch zum Abschluss verabschieden darf und gratulierte anschließend im Rahmen einer Ehrung gemeinsam mit Schulleiter Ludger Montag unseren Schülerinnen und Schülern zu ihrem sozialen Engagement und ihren hervorragenden schulischen Leistungen.

Zum Abschluss konnten alle Jugendlichen ihre hart erarbeiteten Abschlusszeugnisse in Empfang nehmen und sich zum großen Jahrgangsfoto aufstellen. Die anschließende Party war durch die Eltern hervorragend organisiert und es durfte bis in die Nacht getanzt werden. Sicher sind auch noch so manche Abschiedstränen geflossen.

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Aufs klassische Happy End warten ihre Leser vergeblich

Für ihre Bücher recherchiert Susann Kreller akribisch: Um herauszufinden, wie altes Parkett knarzt, wenn man darüber geht, sucht sie manchmal alte Häuser auf. Um zu fühlen, wie Kehle und Blutdruck reagieren, wenn man puren Wodka trinkt, hat sie den Selbstversuch gewagt - und um zu erfahren, wie 80-jährige über ihre Lebenssituation denken, führt sie Gespräche mit Menschen in Seniorenheimen. Susann Kreller, die jetzt im Rahmen einer Lesung zu Gast in der „Leselounge“ der Städtischen Gesamtschule war, verriet eine Menge über ihre Arbeit als Schriftstellerin – und die Achtklässler dankten es ihr mit vielen neugierigen Fragen und großem Interesse.

Der Förderverein der Schule hatte diese Lesung in Verbindung mit der NRW-Kulturförderinitiative „Werkproben“ möglich gemacht. Kreller, deren Bücher mit mehreren Literaturpreisen geehrt worden sind, las aus ihrem Werk „Schneeriese“. Darin geht es um die langjährige Freundschaft zwischen den beiden Jugendlichen Adrian und Stella, die auf eine harte Probe gestellt wird, als Stella sich in den Nachbarsjungen verliebt. Und Adrian, der 1,90 Meter große 15-Jährige, der in der Schule wegen seiner Größe oft gehänselt wird, ohne seine Freundin und Beschützerin zurückbleibt.

Kreller las vor den Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule einige prägnante Kapitel aus dem Buch – ohne zu viel darüber zu verraten, wie die anrührende Geschichte schließlich endet. Das können die Jugendlichen in den nächsten Wochen selbst nachlesen, denn der Förderverein hat anlässlich der Lesung gleich einige Bücher der Autorin angeschafft. Während und nach der Lesung beantwortete die 39-jährige Schriftstellerin aus Bielefeld, die in Sachsen aufgewachsen ist, Schülerfragen und sprach auch sehr offen über ihren persönlichen Werdegang und ihre Arbeit als Autorin. Wie lange sie an ihren Romanen schreibe und wo sie am liebsten schreibe, wollten die Schüler wissen, woher ihre Ideen kämen, ob sie vom Schreiben leben könne und ob sie immer schon gewusst habe, dass sie eines Tages Bücher schreiben werde. Freimütig erzählte die promovierte Germanistin und Anglistin aus ihrem Leben: „Mit 16 Jahren habe ich meine ersten Geschichten geschrieben. Es hat lange gedauert, bis ich mich das getraut habe, weil ich immer dachte, das könnten nur ‚richtige‘ Schriftsteller“. Ihre ersten Geschichten hätten dann immer tödlich geendet für die Protagonisten. Das sei heute zwar nicht mehr der Fall – dennoch: Ein klassisches Happy End à la Hollywood mag sie nicht. „Das gibt es im richtigen Leben ja auch nicht und schließlich schreibe ich realistische Jugendromane“, so Kreller, die über Literaturwettbewerbe an ihren heutigen Herausgeber, den bekannten Carlsen-Verlag, gekommen ist.

„Ich brauche manchmal mehrere Jahre für ein Buch, weil ich immer wieder die Arbeit daran unterbreche, um Geschichten fürs Radio zu schreiben“, verriet die sympathische Schriftstellerin. „Vor allem, wenn ein Thema sehr traurig ist, wie das Thema ‚Kindesmissbrauch‘ in meinem ersten Roman ‚Elefanten sieht man nicht‘, dann kann es sein, dass ich mal zwischendurch etwas Lustiges schreiben muss, um mich selbst aufzuheitern“. Und natürlich ist da noch die akribische Recherche für jedes Werk, die die Arbeit daran in die Länge zieht: Jedes ungewöhnliche Geräusch, jeden seltenen Geruch prüft die Autorin nach. Auch die Suche nach den passenden Namen für ihre Helden gestaltet sich oft schwierig: „Es kommt dann manchmal vor, dass ich Telefonbücher oder Klingelschilder von Mietshäusern nach Namen absuche, die ich verwenden könnte. Ein Romanheld muss ja auch einen realistischen Namen haben, meint Kreller. Und schließlich brauche auch die Vorbereitung für ein Buch ihre Zeit: Erst wenn sie sich alle Personen genau vorstellen könne, mit ihren Eigenheiten und Merkmalen, und die Struktur des Buchs von Anfang bis Ende stehe, dann fange sie mit dem Schreiben an, verriet sie.

Die Mediothek der Gesamtschule, von den Schülern „Leselounge“ getauft, ist vor vier Jahren mit einem Anfangsbestand von 800 Medien eröffnet worden und seitdem kontinuierlich angewachsen. Sie wird von Eltern und Lehrern ehrenamtlich betreut.

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Kennenlernnachmittag der neuen Fünftklässler

Am 14.06.2016 fand der Kennenlernnachmittag für unsere neuen Fünftklässler an der Städtischen Gesamtschule Lippstadt statt. Nach der musikalischen Begrüßung des Schülerchors hieß Schulleiter Ludger Montag die Grundschülerinnen und -schüler herzlich willkommen. Nachdem das Schulpersonal und die zukünftigen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer vorgestellt wurden, begrüßte auch Susanne Greving (AL I) die neuen Schülerinnen und Schüler.

Anschließend war es dann soweit: Die neuen Klassen durften sich zusammenschließen, um gemeinsam Gesamtschulluft zu schnuppern. Im Klassenverband bot sich genügend Raum, damit sich die Schülerinnen und Schüler sowie die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer spielerisch kennenlernen konnten. Auch die Klassenpaten wurden mit neugierigen Blicken begrüßt. Sie standen den Schülerinnen und Schülern den gesamten Tag zur Seite und unterstützten zudem tatkräftig alle Beteiligten.

Während die Schülerinnen und Schüler erste Kontakte knüpften, wurden die wartenden Eltern am leckeren und bunt gemischten Kuchenbuffet verköstigt, das der Förderverein organisiert hatte. Dabei entstanden spannende Gespräche und es gab die Gelegenheit, sich über das kommende Schuljahr zu informieren.

Zum Abschluss des gelungenen Kennenlernnachmittags versammelten sich die neuen Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof und ließen gemeinsam mit ihren Klassen freudig die Schwungtücher schwingen. Dieser bunte Abschluss dürfte allen in positiver Erinnerung bleiben und die Vorfreude auf die Einschulung zum neuen Schuljahr 2016/2017 noch etwas steigen lassen.

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Richtfest in Beton

Nach siebeneinhalb Monaten Bauzeit feierte die Gesamtschulgemeinde mit Vertretern der Stadt, zahlreichen Baubeteiligten und Anwohnern das Richtfest. Der Zimmermeister Berthold wünschte dem neuen Schulgebäude in seinem Richtspruch „Glück und Segen bis unters Dach“.

Bürgermeister Sommer sprach von einem „Milestone“ in der Errichtung und nannte andere Meilensteine der jungen Gesamtschulgeschichte: Im Jahr 2008 beschloss der Rat die Errichtung der Gesamtschule, 2010 erfolgte die erste Einschulungsfeier. Seitdem wuchs die GSL auf 600 SchülerInnen an. Das Architekturbüro Swiatkowski-Suerkemper gewann 2012 die Ausschreibung für den Neubau der Gesamtschule. Auf den Abbruch Pestalozzischule 2014 folgte am 29.10.2015 mit der Grundsteinlegung der Beginn der Erdarbeiten.

Schulleiter Herr Montag wünschte in seiner Ansprache, das Richtfest möge die Bauzeit in zwei gleichgroße Hälften teilen. Ob der Einzug tatsächlich schon am errechneten 5. Februar erfolgt, bleibt abzuwarten. Fest steht, dass auf das Richtfest nun noch der Meilenstein des Einzugs und der Eröffnung des Gebäudes folgen wird. Ab dem kommenden Schuljahr wird die GSL neben der Stadtwald-Schule und der Weinberg-Schule den dritten Standort des Ostendorf-Gymnasiums nutzen. Die Vorfreude, bald an einem Ort zusammen lernen und arbeiten zu können, teilen die SchülerInnen, KollegInnen und alle anderen Mitglieder der Gesamtschul-Gemeinde.

Noch pfeift der Wind durch die große Mensa, die „Cluster“ für die Klassenräume und die Fachraum-Trakte. Viele Gäste nutzten dennoch die Gelegenheit, das Gebäude bei einer kurzen Führung zu erkunden. Die neu gewonnenen Eindrücke wurden bei Würstchen und kalten Getränken unter dem bereits geschlossenen Dach des Foyers diskutiert.

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Notre voyage au collège Paul Eluard à Saint-Etienne- au-Mont

Vom 18.-23. April genossen 16 Schülerinnen und Schüler der WP-Kurse Französisch aus den Jahrgangsstufen 8 und 9 mit Frau Schlüter und Frau Kolkmann-Müller französische Lebensart und konnten in den französischen Schulalltag hineinschnuppern.

Schon bei der Ankunft liefen die französischen Austauschpartner dem deutschen Bus entgegen und Deutsche und Franzosen schlossen sich herzlich in die Arme. Hatten sie sich doch erst vier Wochen vorher in Deutschland getrennt, so waren doch alle froh, sich endlich wiederzusehen.

Schon am Dienstag konnten wir nach einer Schulführung der französischen Austauschpartner das französische Schulsystem kennenlernen, einschließlich Frühstück und Mittagessen in der Schulkantine, bevor es dann am Nachmittag am Strand von Hardelot hieß, Neoprenanzug an und aufs Kayak . Aber das war erst der Anfang des umfangreichen Programms, das die französische Lehrerin, Madame Cadiou für uns zusammengestellt hatte, um uns die Schönheiten der „Côte d’Opal“ zu zeigen.

So lernten wir nicht nur die wunderschöne Altstadt von Boulogne-sur- Mer mit dem Dom und seiner Krypta, dem Schloss und dem Stadtwall kennen, sondern konnten auch einen atemberaubenden Blick von der Steilküste Cap Blanc-Nez und auf die Steilküste Cap Griz-Nez über die Opalküste genießen. Im Meereszentrum Nausicaa konnten wir dann die meisten Fisch- und Reptilienarten der Welt nicht nur von Nahem sehen, sondern auch Rochen streicheln.

Am letzten Tag lernten wir im archälogischen Park Samara viel über die Lebensart der Gallier, bevor wir den Austausch mit einem festlichen Abschiedsabend ausklingen ließen. Eine Woche voller Eindrücke ist nun leider vorbei, aber einige Austauschpartner haben schon jetzt Pläne geschmiedet, wie, wo und wann sie sich wiedersehen können.

Wir sagen noch mal besonders der französischen Lehrerin ein kräftiges „Merci beaucoup, Madame Cadiou“ und schicken allenfranzösischen Austauschpartner viele Küsschen nach Frankreich. „Gros bisous et merci beaucoup“!

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Deutschkurs der Klasse 8 beim Schreibwettbewerb in Soest

Am 4. Juni fand in Soest die Abschlussveranstaltung des Schreibwettbewerbs des Kreises Soest statt. Im Foyer des Börde-Berufskollegs wurden in festlicher Stimmung die Gewinner*innen und Teilnehmer*innen geehrt.

Der bekannte Sportmoderator Uli Potowski zeichnete nicht nur die besten Schreiber*innen verschiedener Altersklassen aus, sondern auch die besten Vorleser*innen der vierten Klassen des Kreisgebietes.

Thema des Schreibwettbewerbs war #was mich bewegt. Die Schreibweise mit Hashtag deutet an, in welche Richtung die Beiträge gelenkt wurden: Digitale Texte, die auf Plattformen wie Twitter, Facebook und Co. erscheinen, sind in ihrem Umfang sehr begrenzt. Der Autor wird gezwungen, sein Anliegen pointiert auszudrücken. Zwar mussten sich die TeilnehmerInnen nicht auf einen Umfang von 140 Zeichen, wie bei einer Twitternachricht beschränken. Jedoch durften sie nicht mehr als 1000 Zeichen formulieren. Neben dem menschlichen Umgang mit der Umwelt war die aktuelle Flüchtlingskrise Thema besonders vieler Texte.

Etliche Schüler*innen des 8er Deutschkurses bei Frau Blankenheim waren dem Aufruf des Medienzentrums des Kreises Soest gefolgt und hatten Beiträge eingereicht. Leider hat in diesem Jahr kein*e GSL-Autor*in einen der vorderen Plätze belegt. Lohnend war der Besuch in Soest dennoch: Am Ende hielten alle Teilnehmer*innen einen Sammelband mit ihrem eigenen und alle anderen eingereichten Texten in den Händen. Außerdem bot die Schulband The Cool Cats and Chorus eine hervorragende musikalische Unterhaltung und beim abschließenden Buffet schmiedeten wir Pläne für die nächstjährige Teilnahme.

Starker Auftritt der Gesamtschule beim AOK-Altstadtlauf

Beim heimischen Rennen des AOK-Altstadtlaufes konnten unsere laufbegeisterten Schülerinnen und Schüler zeigen, was in ihnen steckt. Über die Strecken von 1,4 Km bis 5 Km zeigten die Lauftalente ihre Ausdauer und belegten Plätze im vorderen Feld.

Mit dabei war dieses Jahr auch eine Gruppe von Flüchtlingen, die seit einem Jahr Schüler der Gesamtschule sind. Begeistert und getragen vom Applaus der Zuschauer liefen sie bemerkenswerte Zeiten. Die Gesamtschule präsentierte sich hier als ein starkes Team, welches durch den Zusammenhalt Erfolge erzielt.

Die Lauf-AG der Schule möchte auch in Zukunft regelmäßig an heimischen Laufveranstaltungen teilnehmen.

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Frühlingslauf ein voller Erfolg

Beim ersten Lauf der Saison in Oelde war die GSL schon eine der erfolgreichsten Schulen. Bei angenehmen Temperaturen gelang es Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule tolle Zeiten zu laufen. Tamy und Mavie belegten beim 2 Km-Lauf Podestplätze.

Die Jungen des Fünften Jahrgangs liefen sehr schnelle Zeiten und konnten sich ebenfalls im vorderen Drittel des Feldes behaupten.

Maximilian ging mit seinem Vater über die 10 Km des Hauptlaufes ins Rennen. Ihm gelang es als Debutant unter einer Stunde zu bleiben.

Alle Teilnehmer sind stolz den Namen der Gesamtschule vertreten zu haben und freuen sich auf das nächste Highlight – den AOK Altstadtlauf vor heimischer Kulisse.

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Busguides der Gesamtschule sorgen für sichere Fahrt

Die Gesamtschule Lippstadt begleitet seit diesem Schulhalbjahr ihre Fahrschüler. Im Rahmen des Zertifikatskurses „Busbegleiter“ wurden nun 23 Schülerinnen und Schüler des neunten Jahrgangs ausgebildet. Die motivierten Busguides begleiten nun die Busse der Gesamtschule vormittags und nachmittags zur Schule sowie zum Bustreff.

Jeweils zu zweit, auffällig gekeidet in orangefarbenen Westen, helfen sie den Schülerinnen und Schülern beim Einstieg und sorgen für eine reibungslose Fahrt. Wöchentlich finden Treffen mit dem Ausbilder statt. Dort findet ein Austausch bezüglich besonderer Vorkommnisse statt. Laut Aussagen der Fahrschüler sind die Fahrten seitdem ruhiger und angenehmer geworden.

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Anradeln der Fahrrad-AG

Endlich meldeten sich die ersten Sonnenstrahlen des verregneten Frühlings. Dies nahm sich die Fahrrad-AG zum Anlass einige Kilometer auf dem Sattel zu verbringen. Der launige Abstecher führte unter anderem zum Wasserschloss Overhagen.

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Toller Erfolg für die GSL-Fußballer

Die Stimmung unserer GSL-Jungs hätte kaum besser sein können: Eigentlich als Außenseiter angereist, gelang es unserem Team eindrucksvoll die Vorrunde zu den Kreismeisterschaften zu meistern.

Am Donnerstag, dem 14.04.2016 nahmen die Fußballer (Wettkampfklasse 4) der Städtischen Gesamtschule Lippstadt an der Vorrunde zu den Fußballkreismeisterschaften auf der Sportanlage „Am Bruchbaum“ teil. Insgesamt vier Mannschaften spielten in dem Kleinfeldturnier bei sonnigem und warmem Wetter die Qualifikation zur Kreisebene aus.

Im ersten Match unserer Truppe wurde ein wahres „Offensiv-Feuerwerk“ abgebrannt. Ein überaus faires Spiel sowie toll herausgespielte Tore unserer Jungs führten schließlich zu einem verdienten 5:2-Erfolg über die Drost-Rose Realschule.

Im zweiten Spiel traf unsere Mannschaft auf das starke Team des Evangelischen Gymnasiums. Es war ein enges Match mit den klareren Chancen für unser Team. Nach einer starken Leistung beider Teams endete das Match 0:0.

Schließlich spielten die GSL-Jungs der Jahrgänge 2004-2006 noch gegen das Ostendorf-Gymnasium. Aufgrund nur weniger Wechselmöglichkeiten schwanden so langsam die Kräfte unseres Teams, überraschenderweise gelang es allerdings noch einmal alle Reserven zu mobilisieren. Durch einen tollen Teamgeist, eine disziplinierte Defensivleistung und wunderschön herausgespielte Tore, gelang letztendlich ein klarer 3:0-Sieg!

Glückwunsch Jungs! Kreismeisterschaften, wir kommen!

Am großen Erfolg beteiligt waren Nils, Moritz, Lukas, Jonas, Neo, Marius, Taner, Finn und Ben.

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Lauf- AG startet durch

Die neu gegründete Lauf-AG startet mit motivierten Schülerinnen und Schülern in die Laufsaison.
Zweiundzwanzig begeisterte Nachwuchsläufer aus den Jahrgängen 5 bis 10 trainieren momentan fleißig im Stadtwald um schon im April am Oelder Frühlingslauf teilzunehmen. Die dienstäglichen Trainingsrunden umfassen immer drei bis fünf Kilometer durch unsere wundervolle Umgebung.

Marc Kogel, Leiter der AG, blickt auch vorausschauend in Richtung AOK Altstadtlauf Lippstadt. Dort sollen die schnellen Gesamtschüler ebenfalls ihre Schule repräsentieren.

Auszubildende stellen Ausbildungsberufe vor

Auszubildende stellen Ausbildungsberufe im kaufmännischen Bereich vor!
Am Donnerstag, dem 14.01.16, konnten sich interessierte Schülerinnen und Schüler unseres Jahrgangs 9 aus erster Hand informieren, wie vielfältig Berufe im Bereich des Groß- und Einzelhandels sein können.

Im Rahmen der Aktion „U 21“ stellten fünf junge Auszubildende der Lüning- Gruppen äußerst kompetent ihren Betrieb vor. Unsere Schülerinnen und Schüler konnten dabei gut nachvollziehen, wie sich ein Unternehmen von einem kleinen Geschäft über zunächst wenige Filialen bis zum einflussreichen Geschäftsmodell (Globalplayer) mit vielen Partnern entwickelt.

Noch kurzweiliger und lehrreich gestaltete sich der zweite Teil der Informationsrunde, als die Gäste sich und ihren Beruf vorstellten. Dabei war der persönliche Werdegang der Auszubildenden ein höchst spannender Aspekt.
Geklärt werden konnten die Fragen nach den Voraussetzungen, wenn man z.B. als……Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel tätig ist und was man da so macht. Erst seit kurzem in der Liste der Ausbildungsberufe aufgenommen ist die Frischespezialistin/der Frischespezialist. Die ersten Azubis werden diesen Sommer fertig! Eine leckere kleine Kostprobe dazu gab es denn auch im Anschluss an die Vorträge.

Der Ausbildungsbetrieb Lüning bietet neben diesen klassischen Berufen des kaufmännischen Bereichs noch weitere Möglichkeiten. Überrascht zeigten sich unsere potentiellen Berufseinsteiger /innen von der Tatsache, dort auch Mediengestalter/in werden zu können und dass auch Studierende im Rahmen des BWL Studiengangs der FH Paderborn einen Teil des Studiums im Handel absolvieren können. Während und auch nach der Ausbildung gibt es für sie zahlreiche Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung. Insgesamt konnten die Gäste persönlich überzeugen, dass es sich lohnt, eine Ausbildung in dem weiten Feld „Kaufmännische Berufe“ zu beginnen.

Verantwortung tragen für den Erhalt der Demokratie

Am Mittwoch, dem 13. und Donnerstag, dem 14. April, besuchten je zwei neunte Klassen unserer Schule die Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg. Im Rahmen des GL-Unterrichts beschäftigen sich die Klassen seit einigen Wochen mit dem Thema „Ideologie und Herrschaft des Nationalsozialismus“.

An verschiedenen Stationen brachten die Museumspädagogen den Schülerinnen und Schülern die Situation im Konzentrationslager Wewelsburg-Niederhagen in den 1940er Jahren nahe. Anhand verschiedener Biographien und Berichten von (überlebenden) Häftlingen wurde deutlich, wie unmenschlich die Lebens- und Arbeitsbedingungen im Lager waren. Durch die Beschäftigung mit der Struktur und dem Personal der SS, deren Gruppenführerzentrum die Wewelsburg ab 1941 wurde die Rassenlehre und der Eliteanspruch der SS als widersprüchlich und menschenfeindlich entlarvt. Dies gilt auch für die Ansichten der heutigen Neonazis, deren Auftreten und Ideologie vor allem im Nordturm der Wewelsburg zum Thema gemacht wurden.

Zum Abschluss des Tages besuchten die Klassen das Mahnmal im Dorf am Ort des ehemaligen Appellplatzes. Seit dem Jahr 2000 wird hier jedes Jahr am 2. April, dem Tag der Befreiung des KZs, in einer Gedenkfeier an die 1285 Toten erinnert, die im Lager an Unterernährung und unzumutbarer Arbeit gestorben sind bzw. direkt exekutiert wurden.Daraus ableiten lässt sich, dass durch die Erinnerung an die Zeit des Nationalsozialismus und die schrecklichen Geschehnisse direkt vor unserer Haustür, die auch von vielen Mitwissern schweigend geduldet wurden, eine Verantwortung dafür entsteht, unsere heutige Demokratie zu bewahren und mitzugestalten. Grade durch die Beschäftigung mit den Auswirkungen der NS-Diktatur erscheinen unsere Menschen- und Freiheitsrechte als ein besonders hohes und schützenswertes Gut.

Die begleitenden Lehrer Frau Stahl-Wanders, Frau Kolkmann-Müller, Frau Schneider und Herr Möller sowie die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs bedanken sich bei den Mitarbeitern der Erinnerungs- und Gedenkstätte für zwei sehr intensive und bemerkenswert interessante Tage, die vielen sicher noch lange im Gedächtnis bleiben werden.

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Zwerg Emil, neues Maskottchen des Schüleraustausches, bald in Frankreich

Die deutsche und die französische Flagge wehten jetzt zum zweiten Mal auf dem Schulhof der Gesamtschule Lippstadt. Schon von weitem wiesen sie damit auf den Schüleraustausch der Gesamtschule hin.

Zu Gast waren Schüler und Schülerinnen aus Saint-Etienne-au-Mont, einem  Ort in der Nähe von Boulogne-sur-mer in Nordfrankreich. Die Gruppe verweilte eine Woche am Tiergarten

„Falls ihr im nächsten Jahr wieder nach Lippstadt kommt, so kann man laut Sprichwort, die Partnerschaft schon als Tradition bezeichnen“, ermunterte Bürgermeister Christof Sommer beim Empfang der französischen Gruppe mit Partnerschülern im Lippstädter Rathaus den Austausch auch im nächsten Jahr fortzusetzen. Der Empfang im Rathaus war nur einer der Programmpunkte, den die Schüler und Schülerinnen absolvierten. Ein Jahr lang hatten die französische Lehrerin Sylvie Cadiou und die deutsche Lehrerin Kerstin Schlüter den Austausch vorbereitet. Nun sollte die Praxis erprobt werden und das gelang gut. Ob bei der Suche nach dem kleinen Gartenzwerg Emil, der sich in der Lippstädter Innenstadt an vielen schönen Orten hatte fotografieren lassen oder bei der Stadtführung in Münster vorbei an Kiepenkerl und Dom, die Verständigung funktionierte. 

Dass der Schüleraustausch wieder ein voller Erfolg war, zeigte sich auch beim Abschlussfest. Dafür hatten die Franzosen und Deutsche eigens einen Tanz einstudiert und einen kleinen Sketch vorbereitet. Viel Applaus gab es dafür von den Eltern. Und dann ging noch ein ganz besonderes Geschenk an die französische Schülergruppe. Gartenzwerg Emil von der Stadtrallye wurde übergeben und soll in Frankreich einen schönen Platz erhalten. 

Beim Abschied am Bus lief dann schließlich auch die ein oder andere Träne.  Lange müssen die Franzosen nicht auf den Gegenbesuch warten. Schon in zwei Wochen geht es mit dem Bus nach Frankreich. Alle sind schon jetzt gespannt auf das tolle Programm am Meer und das Wiedersehen mit den französischen Schülern und natürlich auf Zwerg Emil.

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Événement – échange – Neuigkeiten – Austausch

Was heißt das auf deutsch?? Langsam verschwinden die Sprachbarrieren!

Das vielfältige Programm sorgt dafür, dass sich Deutsche und Franzosen immer besser verstehen, wenn auch manchmal auf Englisch oder sogar mit Händen und Füßen. Schon die Stadtrallye war eine Herausforderung. Es galt die Versteckplätze von Gartenzwerg Emil ausfindig zu machen und gemeinsam mit der Rallygruppe ein „Beweisfoto“ zu machen. Beim Bowling in gemischten Teams waren Sprachbarrieren kein Problem, ist doch klar. Hier zählt vor allem Spaß!!

Am Mittwoch konnten die französischen Schüler dann unseren Schulalltag erfahren. Wie läuft denn so ein typisch deutscher Schultag ab? Sind die Lehrerinnen und Lehrer genauso streng oder genauso nett wie in Frankreich? Zum gemeinsame Mittagessen gingen dann alle in unsere Mensa. Es gab ein typisch deutsches Gericht, das haben alle probiert, nämlich die Currywurst. Urteil: „schmeckt“!

Mittwochnachmittag stand ganz im Zeichen der Familie. Gemeinsam mit Gasteltern, Gastgroßeltern oder auch mit deutschen Freunden wurde der Tag verbracht. Da galt es mutig die Fremdsprache auszuprobieren, auch die Eltern mussten ran. Irgendwie verstehen wir uns super.

Ein Highlight bei strahlendstem Wetter war dann der Ausflug nach Münster am Donnerstag. Ein wenig deutsche Geschichte wird unseren Gästen vermittelt und auch die deutschen Schülerinnen und Schüler konnten ihr Wissen zum westfälischen Frieden auffrischen (oder neu hinzugewinnen).

Beim anschließenden Stadtbummel bemerkt man die Sprachutnerschiede dann kaum noch. Jeder hilft jedem und erklärt deutsch- französich oder auch englisch. Le français? C’est façile! Deutsch? Ist doch einfach!

Mehr zu unserem Austausch gibt es nach den Osterferien – also immer mal wieder auf der Homepage schnuppern.

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Beschwingter Start in die Osterferien

Schüler und Schülerinnen der Gesamtschule Lippstadt wissen längst: Wenn die Osterferien vor der Tür stehen, steht das Schulkonzert an. Zum dritten Mal veranstaltete die Gesamtschule Lippstadt ihr Musikspektakel. Am Donnerstag fanden sich Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Lehrer im Stadttheater ein, um gemeinsam zu musizieren. Als Publikum waren so viele Eltern, Angehörige und Kollegen erschienen, dass das Stadttheater beinahe bis auf den letzten Platz besetzt war. In diesem Jahr war das Publikum international, zumal auch die französischen Austauschschüler und -
lehrerinnen anwesend waren.

Der Abend startete mit einem beeindruckenden Auftaktstück („Land of Hope and Glory“) des, mit über 100 Mitgliedern, größten Schulorchesters in Lippstadt. „Das ist immer eine ganz besondere Atmosphäre“, meinte Schulleiter Ludger Montag nach der Veranstaltung. Das Moderationsteam aus dem DG-Kurs 7 begrüßte die Gäste und führte charmant durch die einzelnen Programmpunkte des Konzertes.

Es folgte die Präsentationen der Musikklassen, die je drei Musikstücke darboten. Besondere Highlights waren hierbei sicher „Au Clair de la Lune“ (5.1), das WM-Lied „Auf uns“ (6.1) und der Evergreen „Lollipop“ (7.1).

Unterbrochen wurden die Aufführungen von Sketchen, die der DG-Kurs 7 einstudiert hatte. Vielleicht hat die einfallsreiche Ausrede für zu schnelles Autofahren aus dem Sketch „Polizeikontrolle“ manchem Besucher auf dem Heimweg geholfen.

Später sang der Lehrerchor unter anderem über „Good News“, nämlich „Wochenend und Sonnenschein“. Schulband und Schulchor trieben mit ihrer Präsentation aktueller Titel von Robin Schulz, den Sportfreunden Stiller und Felix Jaehn die Zuschauer aus den Sitzen und brachten das Publikum zum Klatschen.

Spätestens, als beim großen Finale alle Musizierenden gemeinsam das Schulhymmne „Wir wollen aufstehn“ anstimmten, konnte man den Organisatoren Frau Stahl, Herrn Gibas, Herrn Sperling und Herrn Golombek ihre Erleichterung und Zufriedenheit ansehen. Erleichtert waren sie darüber, dass das Konzert trotz vieler Krankheitsfälle reibungslos über die Bühne ging. Zufrieden und stolz konnten sie sein auf die monatelange erfolgreiche Zusammenarbeit mit ihren Schülerinnen und Schülern.

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Bienvenue – Willkommen!

Endlich – es ist wieder so weit. Oh, là,là!!

Seit gestern liegt wieder französsiches Flair in der Schule.

Schon in der letzten Woche wuchs die Plakatwand mit Infos zu unserem Austausch und unserer Partnerschule, dem Collège Paul Élouard in Boulogne sur Mer. Nach dem gelungenen Auftakt im letzten April, findet nun zum zweiten Mal unser Austausch statt.

Am Montag nachmittag warteten die Lippstädter Schülerinnen und Schüler gespannt auf ihre Gastgeschwister. Diese kamen dann zusammen mit den Lehrerinnen Mme Cadiout und Mme De Brauer am Nachmittag müde aber sehr gespannt  in der Schule an. Bei Kaffeee und Keksen konnten sich dann alle etwas näher kennen lernen und die Gastgeschwister und Gasteltern nahmen anschließend „ihre“ Kinder mit nach Hause.

Heimweh darf wohl kaum auftreten, denn Frau Kolkmann und Frau Schlüter haben wieder ein abwechslungsreiches und volles Programm vorbereitet. Das begann gleich heute morgen mit einem deutsch-französischen Frühstück. Anschließend lernen die französischen Schülerinnen und Schüler das schöne Lippstadt in einer besonderen Rallye kennen. Auch Bürgermeister Sommer lässt es sich nicht nehmen, die Austauschgruppe im Rathaus willkommen zu heißen.

Auf eine ereignisreiche Woche!!

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Polizei informierte zum Thema „Selbstschutz“ an der Gesamtschule

Besuch von der örtlichen Polizei bekamen jetzt die Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 9 der Städtischen Gesamtschule Lippstadt. Polizeihauptkommissar Wolfgang Pech, Leiter des Bezirksdienstes Lippstadt, informierte in den Klassen über das richtige Verhalten in gefährlichen Situationen. Rede und Antwort stand er dabei nicht nur den Schülerinnen und Schülern sondern auch den jeweiligen Elternvertretern der Klassen.

Dabei ging es ihm vor allen Dingen darum, dass die Schüler und Schülerinnen in der Öffentlichkeit, bei öffentlichen Veranstaltungen oder auch im privaten Rahmen ihren Blick schärfen. Es sei wichtig, Gefahren frühzeitig zu erkennen, um Handlungsspielräume zu bekommen. Nur so könne es gelingen, Gefahrenzonen ganz zu meiden oder sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen.

Falls dies nicht mehr möglich sei, riet er den Gesamtschülern in der Situation Distanz zu schaffen und andere Personen aktiv um Hilfe zu bitten. Skeptisch äußerte er sich zum Einsatz von Pfeffersprays, da diese seiner Meinung nach nicht schnell genug griffbereit sind. Falls es trotz aller Sicherheitsvorkehrungen doch zu einem Fall von physischer oder psychischer Gewalt gekommen sei, müsse dies zeitnah bei der Polizei zur Anzeige gebracht werden.

In diesem Zusammenhang diskutierte er mit den Jugendlichen auch die Bedeutung von sozialen Netzwerken. Er warnte davor, alle Meldungen dort sofort zu glauben und verwies auf den Fall der angeblichen Vergewaltigung in Berlin, der wie sich später herausstellte, reine Erfindung  war. „Diese Netzwerke verbreiten oftmals nur Angst und Schrecken“, so Pech.

Zum Thema Cybermobbing riet er den Neuntklässlern die Beleidigungen zunächst zu ignorieren und falls dies zu keinem Erfolg führe, den Gang zur Polizei nicht zu scheuen. Begleitet wurden die Informationsveranstaltungen von Andrea Buchta, Schulsozialarbeiterin an der Städtischen Gesamtschule.

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Eltern der Gesamtschule spenden für Flüchtlinge

Große Hilfsbereitschaft zeigten die Eltern der Gesamtschule Lippstadt, als es darum ging, Kleider- und Sachspenden für Flüchtlingsfamilien zu sammeln. Auf einen entsprechenden Aufruf hin kamen etliche Körbe, Kartons und Säcke an Kleidung und anderen Dingen des Alltags zusammen.

Die Schulpflegschaft hatte die Anregung gegeben in Lippstadt untergebrachte Flüchtlinge mit dem Nötigsten zu versorgen.Die Vorsitzende der Schulpflegschaft Frau Martina Osburg betonte: „Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Spendern bedanken. Es wurden sehr gut erhaltene, teilweise noch neuwertige Kleidungsstücke gespendet.“

Der Schulleiter der Gesamtschule Herr Ludger Montag zeigte sich erfreut über die hohe Bereitschaft zur Spende. Neben dieser Aktion ist die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen aus Flüchtlingsfamilien zu einem wichtigen Bestandteil der Integrationsbemühungen an der Gesamtschule geworden.

Die Spenden wurden am Dienstag, 23.02.2016 der Kleiderkammer der KIA (Keiner ist allein) e.V. übergeben. Frau Holy, die Leiterin der Kleiderkammer der KIA e.V. war sehr erfreut über die Spende.

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Auch an der GSL hat uns Amor den Valentinstag versüßt

Nicht nur in der Natur zeigen sich so langsam erste Vorboten des Frühlings, sondern auch in die Herzen unserer Schulgemeinde. Passend zum Valentinstag hat die Schülervertretung die alljährliche Valentinsaktion eingeläutet und startete bereits vor zwei Wochen mit ihren alljährlichen Herzchenverkauf.

Die Schüler/innen und Lehrer/innen hatten in den Mittagspausen die Möglichkeit, ein liebevoll vorbereitetes Pappherzchen zu kaufen und die Innenseite mit einer ganz persönlichen (Liebes­-) Botschaft zu beschriften. Die Vorderseite des faltbaren Pappherzes wurde mit dem Namen und der Klasse des Empfängers beschrieben, an die SV zurückgegeben und zuletzt mit kleinen Süßigkeiten versehen.

Am Montag war es endlich soweit: Unsere Liebesboten machten sich auf den Weg in die Klassen und verteilten die „süßen Herzchen“ an die Empfänger. Die Freude und vor allem Spannung war in den einzelnen Klassen gut spürbar.

Am Ende des Schultages war es ein klasse Bild, als viele glückliche Gesichter mit einem Valentinsgruß nach Hause gingen.

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Jahrgang 9 zeichnet die besten Praktikumsberichte aus

Die besten Praktikumsberichte zeichnete die Gesamtschule Lippstadt jetzt im Jahrgang 9 aus. Drei Wochen lang hatten die Schüler und Schülerinnen ihre Schulbücher in ihren Kisten in der Schule gelassen um Praxisluft zu schnuppern. Ein voller Erfolg, das zeigte sich schon bei den Besuchen der Klassenlehrer während des Praktikums. Aber auch in den einzelnen Berichten konnte man schnell erkennen, dass den meisten der Ausflug in die Arbeitswelt gefallen hat.

Auf vielen Seiten informierten sie in ihren Berichten über den Betrieb, die
Ausbildung, den Tagesablauf und den konkreten Arbeitsplatz. Sie zählten Vor- und Nachteile der einzelnen Ausbildungsberufe auf. Anschauliches Zusatzmaterial im Anhang, das die Schüler und Schülerinnen auch dokumentieren musste, machte aus manchem Bericht ein wahres Bilderbuch, mit Hilfe dessen sich die Leser ein umfangreiches „Bild“ vom Praktikumsbetrieb machen konnten.

Die besten Berichte wurden anschließend in der Mensa mit Urkunden und Preisen ausgezeichnet. Folgende Schüler und Schülerinnen freuten sich sichtlich über ihre Auszeichnung:  

Klasse 9.1 : Neele (St. Josef Kindergarten Liesborn) Johanna  (Josefshaus Lipperode), Alma (V&K Optik Kuhnert Optik Lippstadt)

Klasse 9.2 : Shirley (Welcome Hotel Lippstadt), Jana (Familienzentrum Erwitte), Lena (Deutsche Saatveredlung)

Klasse 9.3 : Nicole (Kindergarten Fantadu Lippstadt),  Lisa (Bübchen Werk Soest), Rocio (INI Waldkindergarten Lippstadt)

Klasse 9.4: Maximilian (Hella Messebau), Victoria (Torte Luig Anröchte), Johanna (Kopf-Kunst-Agentur Münster)

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Lippstädter Gesamtschüler an der Spitze bei Deutschlands größtem Informatikwettbewerb

Ob es nun um Freunde-Fotos im sozialen Netzwerk geht, um die Sicherheit von Passwörtern oder um die Umverteilung von Wasser auf verschiedene Behälter. Die 29 Schülerinnen und Schüler der Schwerpunktsklasse Informatik waren eifrig beim Informatik-Biber dabei und stellten sich praxisnahen Aufgaben unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades.

Es sind vor allem die Aufgaben, die den Informatik-Biber so attraktiv machen. Die Themen sind lebensnah und aktuell, die Bearbeitung ist zunehmend interaktiv. Die Kinder und Jugendlichen können oft direkt sehen, wie sich ihre Ideen auf die Lösung auswirken. Für die Teilnehmenden ist es pure Motivation, wenn sie am Bildschirm mitverfolgen können, wie sich die Lösung entwickelt.

Bereits zum vierten Mal nahm die Gesamtschule Lippstadt im November 2015 an dem mit 248.092 Teilnehmenden größten Informatikwettbewerb Deutschlands teil. Fünf Kinder erreichten am Ende den dritten Platz. Dies waren Thorben, Julius, Jordan, Kristina und Saskia.

Ferner wurden fünf Anerkennungen ausgesprochen. Dabei handelt es sich um Teilnehmer, die um sehr wenige Punkte an einem dritten Rang „vorbeigeschrammt“ sind. 

„Ihr habt allesamt wieder tolle Leistungen erbracht“, betonte Informatiklehrerin Fr. Klovznik.

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