9.2 entscheidet jahrgangsinternes Basketballturnier für sich

Erstmalig in der Geschichte der Gesamtschule Lippstadt führte der neunte Jahrgang in den Wochen vor Weihnachten ein jahrgangsinternes Basketballturnier durch. Gespielt wurde jeweils in den Sportstunden der einzelnen Klassen im Modus "Jeder-gegen-Jeden". Alle vier Klassen nahmen mit gemischten Mannschaften teil, pro Klasse gab es jeweils drei Teams.

Die Regeln waren angelehnt an die bereits bekannten "Kick-Fair-Regeln" , alle Schülerinnen und Schüler sahen an den jeweiligen Spieltagen faire und tolle Spiele.

Nachdem alle Spiele gespielt waren, konnten die Klassen 9.1 und 9.2 eine identische Punktzahl aufweisen. Ein Entscheidungsspiel musste her, welches am 13. Februar 2015 ausgetragen wurde. Hier setzte sich am Ende die Klasse 9.2 nach einem hochklassigen und spannenden Spiel mit 24:15 durch.

Die organisierenden Sportlehrer Herr Heine und Herr Golombek bedanken sich für die Unterstützung aller Kollginnen und Kollegen, die es ermöglicht haben, dass dieses Turnier im Rahmen des Schultages durchgeführt werden konnte. Nach dem großartigen Erfolg ist bereits eine Neuauflage im kommenden Schuljahr geplant. Dann jedoch mit einer anderen Mannschaftssportart.

Das France Mobil – auch in diesem Jahr an der GSL

Bonjour ! Je m’appelle Morgan. So begrüßte der waschechte Franzose Morgan Ringot , aus Nord-Pas-de-Calais, dem Land der „Ch‘ tis“, erwartungsvolle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5, 7 und 9 am Dienstag, den 27.01.2015, mit dem France Mobil in der Gesamtschule Lippstadt. Maskottchen François, der Frosch, stand ihm dabei tatkräftig zur Seite und animierte die Fünftklässler dazu, sich vorzustellen, den anderen mitzuteilen, wie es ihnen geht, andere zu begrüßen und auf  Französisch zu zählen. Angela Merkel und François Hollande, Franck Ribéry und Mario Gomez waren bei einem bunten deutsch-französischen Memory, zumindest bildlich, mit von der Partie und die älteren Schülerinnen und Schüler begeisterte Morgan vor allem mit dem internationalen Hit „Papaoutai“ des belgischen Rappers Stromae.
Kurz vor der Wahlpflichtfachwahl gab der hochmotivierte Referent den Fünftklässlern so einen Einblick in diese wunderschöne Sprache und Kultur und bat älteren Schülerinnen und Schülern  die Möglichkeit, ihre Französischkenntnisse in einer authentischen Situation zu testen. Merci, les élèves! Merci, Morgan!

So sieht unsere neue Schule aus!

Knapp 200 interessierte Eltern, Kolleginnen und Kollegen konnte Herr Montag am gestrigen Abend begrüßen und übergab danach umgehend das Wort an Herrn Strieth als Vertreter des Schulträgers sowie Herrn Binies und Swiatkowski vom Architekturbüro Swiatkowski.
Herr Strieth erläuterte kurz, warum es notwendig war, einen Neubau an der Pappelallee zu errichten. Die neue Schule bietet nun ausreichend Platz für die Jahrgänge der Sekundarstufe I (Jahrgang 5-10) und der Oberstufe (Jahrgang 11-13), die im Jahr 2016 starten wird. Architekt Herr Binies stellte das  Konzept vor, das schließlich den Ausschreibungszuschlag erhalten hat.
Lernbereiche und Erholungsräume mit Rückzugsmöglichkeiten stehen dabei  in einem  ausgewogenen Verhältnis. Jede Jahrgangsstufe „bezieht" ein eigenes Haus, einen Bereich, den sie mitgestalten kann. Der Fachklassentrakt schließt sich unmittelbar an und kann von jedem Jahrgang aus gut erreicht werden.
Es wird einen großzügigen Eingangs - und Pausenhallenbereich geben. Die Mensa/ Aula kann bis zu 500 Personen fassen, aber auch an kleinere Gruppen angepasst werden.
Das die Planungen durchziehende Grundprinzip der Architekten orientiert sich  nachhaltig an dem von Lehrern und Eltern gewünschten pädagogischen Konzept und wird, wo immer möglich, stringent  umgesetzt. So z.B. beim Blick in die einzelnen Jahrgangsgebäude, in denen individuelles Lernen durch transparente Raumgestaltung mit variablen Raumgrößen ermöglicht wird. Es gibt offene Bereiche, Lerninseln, in denen sich kleinere Schülergruppen zum Arbeiten zurückziehen können, sich aber dennoch durch Lehrkräfte gut betreut sehen können.
Im Anschluß an den Vortrag konnten die Zuhörer Fragen stellen, die Ihnen auf den Herzen lagen. Besonders  Lage und  Umfeld der Schule sowie Verkehrsanbindung und Sicherheitskonzept hatten in dieser Runde Favoritenstellung.

Gespannt  ist man nun in der Schulgemeinde, wann es wirklich losgeht und ob der Umzug im Sommer 2016 termingerecht möglich ist. Herr Strieth ist optimistisch, dass im August ein neues Gebäude steht.

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Geschichte hautnah – in Wewelsburg auf den Spuren der NS-Zeit

Am Freitag, dem 23. Januar, machten sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 unserer Gesamtschule auf nach Wewelsburg. Passend zur aktuellen Unterrichtsreihe im Fach Gesellschaftslehre erkundeten sie unter museumspädagogischer Anleitung die Erinnerungs- und Gedenkstätte in der Burg. Diese erinnert an die Stellung der Wewelsburg als Oberzentrum der SS und an die grausamen Ereignisse im Arbeits- und Konzentrationslager Niederhagen unweit der Burg.
Klassenweise wurden insgesamt vier Stationen bearbeitet. Im Nordturm der Burg ging es unter anderem um die „schwarze Sonne“, ein Symbol der NS-Mythologie. Die Ausstellungsräume wurden unter den Gesichtspunkten der Lebenssituation der Häftlinge im Arbeits- und Konzentrationslager sowie den Biographien und Hintergründen der SS-Befehlshaber unter die Lupe genommen. Informationen und Aufklärungen zu aktuellen Entwicklungen der Neonazi-Szene, von NS-verherrlichenden Youtube-Videos zu rechtsradikalen Symbolen und Modemarken, rundeten das Programm ab.
Die begleitenden GL- und Klassenlehrer bedanken sich bei den Museumspädagogen der Wewelsburg für ihre engagierte Vermittlung sowie bei den Schülerinnen und Schülern der 9. Klassen für ihr Interesse und ihre gute Mitarbeit bei diesem wichtigen Thema der deutschen Geschichte!   

Wo Milch und Honig fließen....

Guter Erfolg der Gesamtschule bei Biologie Wettbewerb

15 Schüler der Gesamtschule konnten sich kurz vor den Weihnachtsferien freuen über die erfolgreiche Teilnahme am „bio-logisch“ Wettbewerb.

Mit über 4200 teilnehmenden Schülern ist der bio-logisch Wettbewerb der größte Wettbewerb in NRW, in dem sich Schüler der Sekundarstufe I (Kl. 5 – 10) an Themen der Biologie versuchen können. Der Wettbewerb wird vom Schulministerium NRW gefördert. Im Vordergrund stehen die Begeisterung für naturwissenschaftliche Fragestellungen und Vorgehensweisen.

In Jahr 2014 standen mit Milch und Honig zwei Naturprodukte im Vordergrund, die seid Jahrtausend die Menschheit begleiten. In unterschiedlichen Aufgaben mussten sich die Teilnehmer mit den Inhaltsstoffen und den Produktionswegen auseinandersetzen. Dabei kam es auf experimentelles Geschick und Teamarbeit an.

Die Teilnahme am Wettbewerb 2015 haben die Teilnehmer fest im Visier.

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Kinder helfen Kindern – Gesamtschule Lippstadt beteiligt sich am Weihnachtspäckchenkonvoi

Auch in diesem Jahr wurden Kinder deutschlandweit dazu aufgerufen, anderen Kindern eine Freude zu bereiten. An dieser sinnvollen Aktion beteiligte sich in diesem Jahr unsere Schule zum ersten Mal: Gut erhaltenes, funktionsfähiges Spielzeug, sowie Kleidung, Mal- und Schreibutensilien, aber auch Süßigkeiten wurden von unseren Schülerinnen und Schülern eifrig in Schuhkartons verpackt.
Die Pakete machen sich auf den weiten Weg nach Rumänien, Moldawien und in die Ukraine. Dort werden sie an bedürftige Kinder verteilt. Wir bedanken uns an dieser Stelle herzlich bei Round Table und Ladies‘ Circle, die unsere Päckchen weiterleiten.
Wir freuen uns, zahlreiche Pakete verschicken zu können und hoffen, dass wir dazu beitragen, den Kindern in den oben genannten Ländern ein schönes Weihnachtsfest zu bereiten.

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Der Nikolaus ist zu Besuch....

Nikolaus  hat sein Wort gehalten und ist erneut unter erschwerten Bedingungen zu unserer Schule gekommen: Letztes Jahr das Sturmtief Xaver, dieses Jahr der Fall des Nikolaustages auf einen Samstag, wenn bekanntlich kein Schulkind in der Schule ist, um ihn zu begrüßen. Deswegen war Frau Ruprecht auch ziemlich verstimmt, musste sie doch in diesem Jahr  gleich zweimal die Rentiere vor den Schlitten spannen.  Denn der Auftrag kam von Frau Osburg höchst persönlich und sehr klar, der Förderverein wünscht  auch in diesem Jahr:  „Lieber Nikolaus bring‘ erneut, was die Kinder hier erfreut! Stutenkerle, frisch gebacken, lecker und in Massen, verteil‘ doch bitte in den Klassen.

Doch gib‘ auch darauf acht, dass jede Klasse dafür etwas Schönes macht. Ein Gedicht, ein Lied oder mehr, das sollt‘ nicht schwer sein, bitte sehr.“

In diesem Jahr entschieden sich alle Klassen für ein Lied. Dabei offenbarte sich „Oh Tannenbaum“ als absoluter Weihnachtshit. Die  Klasse 5.1, die gerade Musik auf dem Stundenplan stehen hatte, konnte sich über die Unterstützung am Klavier durch ihren Lehrer freuen und sang drei Strophen „In der Weihnachtsbäckerei“. Nachdem alle Klassen besucht waren, so viele Stimmen weihnachtlich gesungen hatten, war  der Nikolaus höchst zufrieden. Selbst Frau Ruprecht, die anfangs wie ihr Mann Knecht Ruprecht zu glauben schien,  die heutigen Schülerinnen und Schüler könnten nur noch ihre Smartphones bedienen, gab mit Freuden den Kinder ihren wohlverdienten Lohn. Dabei wurden auch die Lehrerinnen und Lehrer nicht vergessen. Nächstes Jahr wollen beide wiederkommen. Das dürfen sie getrost, denn wir haben noch `ne Menge Lieder auf Lager.

Dem Förderverein danken wir sehr, dass er keine Kosten und Mühen scheut, uns immer wieder mit seinem heißen Draht zu Nikolaus und Co zu erfreuen.

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Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

Jedes Jahr im Dezember heißt es für die Kinder aus den 6. Klassen: Wer wird Vorlesekönig? Auch in diesem Jahr beteiligten sich zahlreiche Schüler unserer Schule an diesem Wettbewerb.

Nach den Klassenentscheiden trafen sich in dieser Woche die jeweiligen Klassensieger zum Schulentscheid in unserer Leselounge. Spannende und lustige, aber auch tiefsinnige Literatur wurde betont, flüssig und mit viel Ausdrucksstärke vorgelesen. Durchsetzen konnte sich Tim (Klasse 6.4), der durch sein ansprechendes und mitfühlendes Vorlesen überzeugen konnte.

Er erhielt nicht nur eine Urkunde, sondern auch einen Büchergutschein, der vom Förderverein gespendet wurde. Er vertritt zudem unsere Schule beim Regionalentscheid. Wir drücken ihm ganz fest die Daumen! 

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Jahrgang 9 stellt die Praktikumsbetriebe vor

Am 8.12.14 konnte sich der Jahrgang 8 informieren, in welchen Betrieben ein Praktikum absolviert werden kann.

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 haben am Freitag vorher im Rahmen des Methodentags Informationen zu „ihren“ Betrieben und Berufen zusammengestellt. Im Rahmen einer kleinen Ausstellung haben sie diese Informationen dann an die zukünftigen Praktikanten weitergegeben. Per Laufzettel notierten sich die Kinder aus dem Jahrgang 8 dann, welcher Betrieb für ihren Wunschberuf in Frage kommen könnte, oder sie bekamen einfach Ideen, bei welchem Betrieb sie eine Bewerbung einreichen sollten.

Zu sehen war das ganze Spektrum der Praktikumsbetriebe, von den Handwerksberufen (Elektrotechnik, Fliesenleger, Metallbauer, Bäckerei, Konditorei, KFZ-Mechatroniker…), den pädagogischen Berufen (Erzieher und Erzieherinnen, Lehrer/ Lehrerinnen), den Berufen im Gesundheitswesen bis zu Studienberufen (Architekt, Pfarrer) und Arbeit im Pressebereich, sowie Theater!

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Ein Moment des Innehaltens ... Adventssingen 2014 Part 2

Heute Morgen um 8.00 Uhr schallten ein vielstimmiges „Wir sagen euch an den lieben Advent“ und weitere beliebte adventliche Lieder durch das Foyer unserer Schule. Die Tradition des adventlichen Singens  übernahmen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 auch in diesem Jahr wieder gerne. Sangesfreudig  stimmten sie sich und die gesamte Schulgemeinde  im Kerzenschein des Adventskranzes und mit musikalischer Unterstützung  durch  den Musiklehrer Richbert Gibas  auf den Advent ein. Erneut gesungen wird am am vorletzten Schultag vor den Weihnachtsferien. Wir freuen uns darauf.

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„Kaffeeklatsch“ mit den Schulleitungsmitgliedern

Es hat sich gelohnt, die Idee eines zwanglosen Zusammentreffens von Eltern und Schulleitung bei Kaffee und Kuchen wiederzubeleben. Eine bunte Teilnehmerrunde ist der Einladung der Schulleitungsmitglieder gefolgt und traf sich in gemütlicher Atmosphäre zu einem kurzweiligen Nachmittag mit vielfältigen Gesprächsthemen.  Betriebliches Praktikum, Fortschritt des Neubaus, Differenzierungsmöglichkeiten und Planung der Oberstufe waren ebenso beliebte Themen wie Fahrradsicherheit,  Schulwegzeiten und Mensanutzung im alten und neuen Standort. Intensiv und ausgiebig wurden Ideen, Fragen, Informationen ausgetauscht und ganz nebenbei  die Angebote der Kaffeetafel  genüsslich verzehrt.  Alle Beteiligten waren sich zum Schluss einig, dass dieser ungezwungene Rahmen des Zusammentreffens auch im nächsten Schuljahr wieder angeboten werden sollte.

Vom Zusammenleben der Religionen – in Geschichte und Gegenwart

Klassen 8.1 und 8.2 führen klassenübergreifendes Referatsprojekt durch

Dass das Zusammentreffen und Zusammenleben verschiedener (Welt-)Religionen nicht nur heutzutage für Konfliktpotential sorgt, sondern auch im Mittelalter das Leben der Menschen prägte und eine Vorgeschichte hat, erfuhren die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8.1 und 8.2 bei einem klassenübergreifenden Referatsprojekt im Rahmen des GL-Unterrichts.
Die Klasse 8.1 hatte sich mit dem Nahost-Konflikt und seiner Entstehungsgeschichte beschäftigt und informierte die Parallelklasse über die wichtigsten Ergebnisse ihrer Recherche mit Hilfe von Folien, Plakaten und Vorträgen. Ergänzend dazu referierten Schülerinnen und Schüler der 8.2 vor der anderen Klasse über Religionskonflikte im Mittelalter, beispielsweise anhand der Kreuzzüge oder der Reformation.
Wieder einmal zeigte sich, wie sinnvoll solche eine klassenübergreifende Zusammenarbeit sein kann – nicht nur die Inhalte ergänzten sich gut und ergaben ein umfassendes politisches und historisches Gesamtbild zum Thema „Zusammenleben der Religionen“, auch das Auftreten vor einer anderen Klasse schult die Präsentationskompetenzen und sorgt für besondere Aufmerksamkeit! 

Zum Schuljahr 2014/15 ist der Ergänzungskurs „Erste Hilfe“ für den Jahrgang 9 gestartet

Dieser Kurs findet mit 11 Schülerinnen und Schülern im gesamten ersten Halbjahr statt. Dort setzt man sich grundlegend mit Themen der ersten Hilfe auseinander.
Am Anfang stand die erfahrung, dass man beim Helfen eigentlich nichts falsch machen kann und lernt die Rettungskette als Handlungsschema kennen.

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Ein Leben retten
Schülerinnen und Schüler besuchten den Trainingstag zur Reanimation im Dreifaltigkeitshospital Lippstadt.
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Was macht man wenn auf freiem Feld und Flur einen Menschen reglos liegen sieht. Keine Atmung, kein Puls?
Auch bei diesem Trainingstag erfuhr man, dass man in der Ersten Hilfe eigentlich nichts falsch machen kann und erstmal reagieren muss.
Was es mit dem dritten Schritt, dem „Drücken“ auf sich hat konnten die Schülerinnen und Schüler im Dreifaltigkeitshospital an vier Puppen unter dem kritischen Blick von Ärzten und Krankenpflegern, einüben.?

Die große Übertreibung von kleinen Gefühlen

Autorin Kristina Dunker zu Gast in der „Leselounge“ der Gesamtschule

„Schreiben – das ist für mich eine große Übertreibung von kleinen Gefühlen. Wenn ich schreibe, dann denke ich mir Antworten auf die Frage aus: Was wäre wenn…?“, erklärte die bekannte Jugendbuchautorin Kristina Dunker auf die Frage einer Neuntklässlerin der Gesamtschule Lippstadt. In der Mediothek der Schule war die 38-jährige Schriftstellerin aus Castrop-Rauxel nämlich einige Tage vor Beginn der Herbstferien einen Vormittag lang zu Gast. Auf Einladung des Fördervereins las Kristina Dunker vor zwei Schülergruppen des neunten Jahrgangs aus ihrem Buch „Sommergewitter“. In dem Jugendroman geht es um das Verschwinden eines jungen Mädchens, das mit seinen Freunden einen Nachmittag am Baggersee verbracht hatte. Spannende, lustige und berührende Szenen trug die Autorin mit großem Engagement den Jugendlichen vor und schon nach wenigen Minuten verstummte auch das letzte Geraschel im Publikum: Die Autorin hatte die Schülerinnen und Schüler mit Ihrem lebendigen Vortrag gepackt. Fast frei schilderte sie den Nachmittag am See, der die spannende Geschichte einläutete – ohne das Ende vorwegzunehmen. Und so lautete denn auch nach der Lesung die erste Frage: „Wie sind Sie eigentlich auf diese Idee gekommen?“ Sie sei selbst als Jugendliche oft zum Baden an einen See gefahren. Auch dort habe eine ähnlich unheimliche Atmosphäre geherrscht wie in der Geschichte. Und man sei als Mädchen auch nie allein dorthin gefahren, erinnerte die bekannte Autorin sich.
Überhaupt stellte sich Dunker sehr offen den neugierigen Schülerfragen: Ob sie schon immer gewusst habe, dass sie Autorin werden wolle? Was sie gegen Schreibblockaden tue und ob sie sich vorher einen genauen Plan mache, wenn Sie ein Buch schreibe? Ob sie damit Ihren Lebensunterhalt verdiene und wieviel Geld man damit verdienen könne, wollten die Schüler wissen. Und wie lange man denn brauche, um ein Buch zu schreiben? „Ich brauche etwa ein Jahr für ein Buch. Das schwierigste am Schreiben ist eigentlich nicht das Schreiben selbst, sondern die Technik, wie man es schafft, eine Geschichte über 160 Seiten lang spannend zu halten. Das sei extrem schwierig. Das Schreiben selbst sei dann, wenn das Konzept stehe, eigentlich nur noch wie Abschreiben, so Dunker.
Dass ihr das dennoch hervorragend gelingt, zeigen die Erfolge: Inzwischen kann Kristina Dunker, deren Bücher u.a. im dtv erscheinen, auf eine stolze Bilanz von 25 Büchern blicken. Ihr erstes Buch habe sie mit 17 Jahren geschrieben – wie es dazu kam, verriet sie ebenfalls den jungen Zuhörern: „Ich war mit meinen Eltern im Urlaub in den Alpen, wollte aber viel lieber mit meinen Freunden ans Meer fahren. Da habe ich mich dann hingesetzt und mir Geschichten ausgedacht, die ich mit meinen Freunden erlebe. Am Ende des Urlaubs waren sieben Schulhefte voll. Und meine Freunde von der Geschichte so begeistert, dass sie mich ermutigten, mich bei einem Verlag zu bewerben“.
Die meisten ihrer Bücher sind Jugendbücher, auch einige Kinder- und Bilderbücher hat sie inzwischen veröffentlicht. Ihre Themen entspringen der Welt ihrer jungen Leser: Mobbing, erste Liebe, Gewalt, ungewollte Schwangerschaft, Mutproben. „Sommergewitter“ – das Buch, aus dem sie den Neuntklässlern der Gesamtschule vortrug – ist im deutschsprachigen Raum inzwischen 80.000 mal verkauft worden und wurde auch ins Englische übersetzt. Und ein Regisseur habe bereits angefragt, da man überlege, daraus ein Drehbuch zu machen, verriet die Schriftstellerin. Und wie die Geschichte denn zu Ende gehe, wollten noch die Schüler wissen. „Das könnt Ihr am besten selbst nachlesen, denn das Buch steht ja in Eurer Mediothek zur Ausleihe“, so Dunker. Die Mediothek der Gesamtschule, von den Schülern „Leselounge“ getauft, ist vor rund zwei Jahren mit einem Anfangsbestand von 800 Medien eröffnet worden und seitdem kontinuierlich angewachsen. Sie wird von Eltern und Lehrern ehrenamtlich betreut.

Wetter und Stimmung strahlten am TOFT um die Wette

Petrus hätte uns kein schöneres TOFT-Geschenk machen können: bei sonnig warmen Temperaturen konnten unsere zahlreichen Gäste trockenen Fußes über sämtliche Wege des weitläufigen Schulgeländes gehen, während ringsherum das malerische Herbstlaub des Spätherbstes die Schule in die wärmsten Farben kleidete und das aufgeregte Stimmengewirr der Akteure milde abdämpfte.
Unsere kleinen und großen Besucher wurden zunächst von Herrn Montag, unserem Schulleiter, und den musikalischen Künsten der Musikklasse 7.3 empfangen. Danach warteten viele Aktionen und Highlights auf unsere Gäste.
Unterrichtliche Schnupperstunden in den Fächern Mathematik, Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Musik, Gesellschaftslehre, Naturwissenschaften und Kunst waren von den (meist) erwachsenen Besuchern ebenso gut besucht wie die vielen Informations- und Beratungsangebote zum pädagogischen Konzept der Gesamtschule und zu den Entwicklungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler.
Für die jugendlichen Besucher war das Mitmachangebot oft noch interessanter, gab es doch auch etwas Handfestes zum Mitnehmen: Kekse in der Schulküche nach dem gemeinsamen Backen, Werkstücke aus Holz nach aktivem Besuch des Technikraumes. Wer lieber fröhlich singen oder ausgiebig lachen wollte, nahm teil am „Chor für alle“ oder besuchte die Darbietungen aus dem Bereich „Darstellen und Gestalten“.
Gut zu tun hatten neben unseren Parkplatzwächtern auch die Schulguides, die, große Besuchergruppen mit sich führend, die Schule mit ihren vielen Gebäudeabschnitten, Klassen- und Fachräumen für die Gäste näher zusammenrücken ließen.
In der Mensa sorgten in gewohnt vielfältiger und professioneller Darbietung die Mitglieder des Fördervereines für das leibliche Wohl. Neben einem überwältigenden Kuchen- und Tortenangebot stillten heiße wie kalte Getränke, pikante Salate, heiße Würstchen und belegte Brote Hunger und Durst unserer Gäste und Akteure.
Lediglich  für das Kinderbetreuungsangebot mussten die Schülerinnen und Schüler aktiv werben: so manch kleiner Gast, der dieses Angebot hätte nutzen können, wollte doch lieber an der vertrauten Hand des Vaters oder der Mutter bleiben…
Das Fazit eines rundherum gelungenen TOFTS:
Die große Bandbreite der pädagogischen Arbeit und die Philosophie des gemeinsamen Handelns, Lernens und Lebens an unserer Gesamtschule konnten alle Beteiligten, Akteure wie Besucher, aktiv erfahren und erleben. Wir danken unseren Gästen für ihren zahlreichen Besuch, die anregenden Gespräche und die tolle Atmosphäre, die sie in unser Haus hineingebracht haben.

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Der Jahrgang 9 ist zurück aus dem Praktikum.

Nach drei anstrengenden und interessanten Wochen dürfen die Schülerinnen und Schüler jetzt wieder am Schreibtisch sitzen und Physik, Gesellschaftslehre, Mathematik und vieles mehr büffeln. Manches konnten sie im Betrieb gebrauchen und praktisch umsetzen. Aber die größte Erfahrung für viele war wohl der Einblick in einen langen Tagesablauf. 6 bis 8 Stunden stehen, räumen, feilen oder lächeln kann sehr müde machen, sodass manch einer abends um 9 Uhr im Bett verschwunden war.

„Ich freue mich auch wieder auf die Schule.“ Auch das war eine Äußerung, die die Kolleginnen und Kollegen bei ihren Praktikumsbesuchen hören durften.  Es gab auch die Erkenntnis, dass der vermeintliche Wunschberuf doch gar nicht so toll ist, wie angenommen. Das Praktikum dient eben nicht nur dazu, gezielt den Ausbildungsberuf vorzubereiten und Kontakte zu knüpfen, sondern vor allem, einen Eindruck zu bekommen: Wie sieht das Arbeitsleben aus?

Und das ist gelungen- besonders dank der vielen Betriebe, Firmen, kleineren Geschäfte, privaten Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, die unsere Schülerinnen und Schüler so freundlich aufgenommen und zum Teil sehr intensiv begleitet haben.

Ihnen gilt unser besonderer Dank. Ohne sie kann das Praktikum nicht gelingen!

Der zukünftige Jahrgang 9 wartet bereits ungeduldig. Am Montag, dem 10.12. stellen ihnen die Praktikantinnen und Praktikanten ihre Betriebe in einer kleinen Ausstellung vor. Das kann bei der Suche nach dem geeigneten Praktikumsplatz sehr hilfreich sein.

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Großer Kampfgeist

Am 22.10.14 startete unsere Mädchen-Fußballmannschaft zum zweiten Mal unter der Leitung der Sportlehrerin Astrid Podema und der unterstützenden Mannschaftsbegleitung Marie Thienenkamp in der Endrunde der Kreismeisterschaften.
Gespielt wurde dreimal 20 Minuten auf dem Jahnplatz in Soest. Bei 10 Grad Außentemperatur und einem eisig kalten Wind, kämpften sich unsere Mädchen ausdauernd und mit guter Verteidigung durch die drei Spiele. Das letzte Spiel gegen die im Angriff starke Lippetalschule ergab ein hervorragend erkämpftes Unentschieden.
Insgesamt sorgte unsere Torwartin Estell Seelbinder exzellent dafür, dass die Angreifer kaum einen Ball ins Tor bekommen haben.
Unsere Mannschaft zeichnete sich zudem in allen Spielen durch ein besonderes Fairplay aus. Spaß und Spannung kennzeichnete den gesamten Fußballtag.
Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für diesen kalten aber tollen Tag!

Teilnehmer: Estell Seelbinder (8.2), Shirley Kemper (8.2), Saskia Radin (8.2), Sarah Röhr (8.2), Edona Sejdiu (8.3), Franziska Büscher (8.3), Nina Armando (8.3), Emily Müller (8.4), Julia Brilla (8.4), Celine Bücker (9.1), Marie Thienenkamp (9.3), Viktoria Schwede (9.4).

Fußball-Team Mädchen

Nach den Jungen bestritten am letzten Schultag vor den Herbstferien auch die GSL-Mädchen der Wettkampfklasse III ihr Fußballturnier. Bei den Kreismeisterschaften, die auf der Sportanlage am Bruchbaum ausgetragen wurden, trafen die GSL-Mädchen zunächst auf die Marienschule aus Lippstadt gegen die das Team ein 0:0-Unentschieden erkämpfte. Pech dann im zweiten Spiel, als Anika im Duell gegen das Archigymnasium aus Soest nur den Pfosten traf. Diese Partie wurde am Ende mit 0:1 verloren. Im letzten Duell des Tages unterlag die Gesamtschule dem späteren Gruppensieger aus Geseke.
Zum Team der Gesamtschule gehörten: Anika, Jasmin, Charlyn, Mira, Lara, Jule, Pia, Lea, Lisa und Marit.

GSL-Jungs halten im Wettkampf gut mit

Für viele Jungen der Gesamtschule Lippstadt war es das erste Fußballturnier, welches sie an der Gesamtschule absolviert haben. Kurz vor den Herbstferien trafen sich insgesamt fünf Jungenteams der Lippstädter Schulen auf der Sportanlage am Bruchbaum um den Lippstädter Vertreter bei den  Kreismeisterschaften auszuspielen. Das Team der Gesamtschule schlug sich dabei beachtlich und sorgte vor allem in den Spielen gegen das Gymnasium Ostendorf (0:1) und gegen die Drost-Rose-Realschule (1:2) für knappe Ergebnisse. Im ersten Spiel donnerte Johannes die Lederkugel leider nur an den Pfosten, Jan zielte kurze Zeit später knapp am Tor vorbei. Großer Jubel dagegen im Spiel gegen die "Drost-Rose", als Raik einen schönen Pass auf Yannis spielte, der zum zwischenzeitlichen 1:1 traf. In den Partien gegen das Mariengymnasium und gegen das Evangelische Gymnasium waren die Kicker der GSL dagegen chancenlos. Lachende Gesichter gab es aber spätestens dann, als ein Vater eines Schülers das Team für die gute Leistung mit Süßigkeiten belohnte.  
Für die GSL am Ball waren: Robin, Tim, Ricardo, Luka, Jonas L., Jan, Constantinos, Raik, Johannes, Yannis, Dario, Jonas W., Cedrik und Louis.

Achtklässler in der DASA

Im Rahmen der Projektwochen „Entdecke deine Stärken“ besuchte ein Teil des achten Jahrganges am Mittwoch, dem 7.5., die Arbeitswelt Ausstellung DASA in Dortmund. Schon vor dem Schülerpraktikum im November konnten die Schülerinnen und Schüler hier Einblicke in verschiedene Berufe und Arbeitsfelder gewinnen. Es gab nicht nur viel zu sehen, sondern auch einiges auszuprobieren: Gabelstapler fahren, im Flugsimulator ein Flugzeug steuern, mit einer alten Druckerpresse eine Grußkarte drucken, Blattläuse mikroskopieren und vieles mehr.
Insgesamt ein gelungener Ausflug, der bestimmt bei einigen die Neugier auf das Schülerpraktikum und die reale Arbeitswelt geweckt hat!

Städt. Gesamtschule Lippstadt beim 24. Soester Stadtlauf dabei

Soest. Am Sonntag, den 5. Oktober 2014 starteten unter der Leitung der Sportlehrerin Frau Podema  5 SchülerInnen der Städtischen Gesamtschule Lippstadt beim 24. Soester Stadtlauf. Bei angenehmer Temperatur und einigen Sonnenstrahlen viel um 14.15 Uhr sowie um 14.30 Uhr vor dem Rathaus im Stadtzentrum von Soest der Startschuss für die insgesamt 180 Kinder der Jahrgänge 1999 bis 2004. Die 1425m lange Strecke verlief durch die alte Innenstadt von Soest. Alle Teilnehmer durchliefen nach einem zügigen Lauf erfolgreich das Ziel und sicherten sich somit die einmalige Medaille des 24. Soester Stadtlaufs 2014. Für den Jahrgang 2004 lief Miguel Weickert (Klasse 5.3), für den Jahrgang 2003 Noah Blume (Klasse 6.1). Gian-Luca Lüske (Klasse 7.4) und Max Hamann (Klasse 6.1) durchliefen für die Jahrgänge 2002 das Ziel. Jennifer-Doreen Marx sicherte sich für den Jahrgang 1999 den 6. Platz.
Ich bedanken mich bei allen Eltern und Familienangehörigen, die uns diesen Nachmittagtag ermöglicht haben!

Die Paddel-AG der Gesamtschule Lippstadt begrüßt Neuzugänge

An der Gesamtschule Lippstadt ist die Paddel-AG zum Schuljahr 2014/15 mit neuen Teilnehmern wieder gestartet.

Die Organisatoren freuen sich über viele alte Gesichter, aber genauso über einige neue Gesichter. Auch diese Schülerinnen und Schüler wollen diese individuelle Sportart, mit der viele einzigartige Erfahrungen verbunden sind, kennen lernen.
Der Auftakt auf der Lippe, am WSC-Bootshaus im grünen Winkel, wurde durch traumhafte spätsommerliche Wetterbedingungen noch untermalt. Zu der Idylle der Uferbereiche an der Lippe meinte ein Paddler, er hätte noch gar nicht gewusst, wie schön Lippstadt ist und welche Faszination Ruhe und Idylle ausübt.

Unverhoffte Auftritte der GSL beim Lippstädter Piano Battle

Am 10. September 2014 saßen die vier Musikklassen der GSL im Publikum des Lippstädter Piano Battle und ahnten zu Beginn des Konzertes noch nicht, welche Rolle sie spielen sollten.
Im ausverkauften Stadttheater lieferten sich die beiden Musiker Andreas Kern und Paul Cibis ein musikalisches Duell nach dem anderen und immer entschied das Publikum per Stimmkarte über den jeweiligen Rundensieg. Der Sieger einer jeden Runde durfte seinen Flügel ein Stück weiter an die Ziellinie schieben.
Beim sogenannten „Rundlauf“ wurden vier Freiwillige aus dem Publikum auf die Bühne gebeten und durften anstelle der beiden Profis „Freude, schöner Götterfunken“ abwechselnd auf den beiden Flügeln darbieten. Es wurde laut gejubelt, als klar war, dass unter den Freiwilligen Marlen, Sofia und Herr Golombek von der GSL waren, noch größer wurde der Applaus dann für den souveränen Sieg von Herrn Golombek!!!
Wenig später wurde das „Romantik-Duell“ entschieden, indem Ramona von der GSL die Flamme desjenigen Pianisten auspusten sollte, der ihrer Meinung nach verloren hatte. Sie entschied sich gegen Paul Cibis in schwarz und somit für Andreas Kern, den weiß gekleideten Musiker, an ihn ging schließlich auch der Gesamtsieg dieses Battles.
Alle waren sich einig, dass dieses Konzerterlebnis noch lange in Erinnerung bleiben wird, nicht nur wegen der eindrucksvollen Musik, sondern auch wegen der gelungen Einbindung der GSL…!

120 „Neue“ checken ein

Am 21.08.14, um 9.30 Uhr war es endlich soweit: unsere neuen Fünferklassen hatten ihren ersten Schultag an der Gesamtschule Lippstadt. In einem festlichen Akt wurden sie und ihre Eltern von der Mozart-Klasse (6.1) mit einem „Begrüßungs-Rap“ empfangen. Unter der Federführung von Friederike Stahl und Christoph Golombek hatte diese Klasse ein beachtliches Repertoire für die Feierstunde eingeübt, das vom bereits erwähnten Rap über „Old Mc Donald‘s Farm“, Beethovens „Freude schöner Götterfunken“ bis zum beliebten Schullied „Wir wollen aufstehen“ reichte.
Schulleiter Herr Montag und Frau Osburg als Schulpflegschaftsvorsitzende sowie Abteilungsleiterin Frau Greving ließen es sich ebenfalls nicht nehmen, alle Anwesenden herzlich willkommen zu heißen und ein wenig von dem zukünftigen schulischen Zuhause der neuen Schülerinnen und Schüler zu erzählen. Erstaunlich stimmgewaltig präsentierten sich die neuen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer des fünften Jahrganges, als sie in guter alter Tradition das Schullied für ihre/unsere neuen Schülerinnen und Schüler sangen. Nach der Feierstunde ging es dann ohne Eltern, dafür aber unter Obhut der Klassenleitungen und Schülerpaten aus dem achten Jahrgang in die Klassen. Die verwaisten Eltern konnten in der Zwischenzeit zum Trost in der Mensa bei den fleißigen Helferinnen und Helfern unseres Fördervereines Kaffee und Brötchen erwerben und sich so die Wartezeit verkürzen, bis sich die Klassen gegen 12.15 Uhr zum Schlussevent wieder auf dem Schulhof versammelten. Dazu brachten die Schülerinnen und Schüler vier große Luftballons mit, an deren Leinenende jeweils ein Briefumschlag mit frankierter Rücksendekarte und wertvollen „Wunschlisten“ gebunden war. Sie waren zuvor in den Klassen angefertigt  worden und enthielten alle Wünsche, die die Schülerinnen und Schüler an ihre neue Schule haben. Die Ballons wurden feierlich in den blauen Sommerhimmel geschickt und erklommen unter bewundernden „AHs“ und OHs“ sehr schnell abenteuerliche Höhen. Mal sehen, ob wir noch einmal etwas davon hören… Zum Schluss tanzten unsere „Neuen“ bei fetziger Musik bunt gemischt auf dem Schulhof, um sich danach als gestandene Gesamtschülerinnen und –Schüler von unserer Schule für diesen Tag zu verabschieden.

Ein Ballon bereits am nächsten Tag in Duderstadt aufgefunden!
Bereits am 22.08.2014 ist der Ballon der Klasse 5.3 in Duderstadt aus einem Gartenteich „gefischt“ worden. Duderstadt liegt in der Nähe von Göttingen. Trotz der durch das Teichwasser kaum lesbaren Schrift hat der Finder alles daran gesetzt, unsere Schule auszumachen und zu benachrichtigen. Die Klasse 5.3 sagt vielen Dank dafür und auch für das mitgesendete Foto vom Fundort Gartenteich. Selbstverständlich folgt von uns auch noch ein gemeinsamer Brief der Klasse an den Finder.

„Da geht mehr als ein Licht auf“ – Bewerbungstipps durch die HELLA

Am Dienstag, dem 9.9.14 bekam unser Jahrgang 9 wertvolle Tipps durch Herrn Deppe (Ausbildungsleiter) und Herrn Stratmann (Leiter der kaufmännischen Ausbildung), wie eigentlich eine Bewerbung zielführend durchgeführt werden kann.
Gemeinsam durchliefen die Schülerinnen und Schüler den Ablauf einer Bewerbung und wissen jetzt ziemlich gut, worauf es ankommt:
Im Vorfeld schon Informationen zur Firma einholen, das Anschreiben und alle selbst erstellten Unterlagen Korrektur lesen lassen – am besten von einem Deutschprofi. Saubere und vollständige Unterlagen einreichen, denn der erste Eindruck zählt immer noch viel. Das bedeutet auch, gut vorbereitet ins Bewerbungsgespräch zu kommen.
In einem  Bewerbungsgespräch wurde das Verhalten analysiert. Das Gespräch ist eine Chance zum Kennenlernen und zwar für beide Seiten. Natürlich sollte der Bewerber dafür top vorbereitet sein!
Dann kann er oder sie auch selbst mal in die Rolle des Fragenden rutschen und sein Wissen über die Firma ergänzen.
Begleitet wurde die „Zukunftswerkstatt“ durch viele Einspieler und das ständige Einbeziehen des Publikums.
Die Feedbackrunde am Schluss zeigte, dass unsere Schülerinnen und Schüler ihr Vorwissen bestätigt bekamen und noch eine ganze Reihe an Bewerbungs-Know-How hinzufügen konnten.

Die Erweiterung ist da....

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